Die Geschichte des Südlichen Schützenbundes

1901

Der „Wasserturm“, das markante Wahrzeichen des Lippstädter Südens, wurde in Betrieb genommen.

14.10.1902

Im Süden der Stadt wurde die katholische St.-Joseph-Kirche feierlich eingeweiht.

04.03.1906

Von G. Thiele wurde eine Versammlung einberufen, um die Meinung der Bewohner des Lippstädter Südens zur Gründung eines Schützenvereins zu erkunden. Er begrüßte die 43 anwesenden Interessenten u. a. mit den Worten: „Mehr und mehr bevölkert sich der südliche Stadtteil und da erscheint es als notwendig, Eintracht und Gemeinsinn hier zu fördern. Diese Eigenschaften sind nämlich Grundlagen allen Gedeihens.

Es ist deshalb wünschenswert, in dieses neue Viertel auch etwas Leben zu bringen, zumal der Süden in Bezug auf eigene Festlichkeiten stiefmütterlich behandelt wird. Zur Behebung dieses Missstandes eignet sich in besonderem Maße die jährliche Feier eines Schützenfestes. Es muss etwas getan werden im Süden, und so appelliere ich an alle Versammlungsteilnehmer, sich für die Verwirklichung des gesetzten Zieles einzusetzen.“

Eine Kommission zur Vorbereitung der Gründungsversammlung - u. a. waren die Statuten auszuarbeiten - trat zusammen. Diesem vorläufigen Vorstand gehörten an:

Gottlieb Thiele 1. Vorsitzender
Matthias Lummerzheim jun.

2. Vorsitzender

Carl Tollwerth

1. Schriftführer

Franz Menke Schriftführer
Franz Hesse Rendant
08.03.1906

Öffentliche Einladung zur Gründungsversammlung

Tagungsordnung :

1. Beitrittserklärungen
2. Festsetzung der Statuten
3. Erforderliche Wahlen
4. Verschiedenes

In dieser Versammlung am 18.03.1906 wurde beschlossen:

Der Verein führt den Namen

SÜDLICHER SCHÜTZENBUND LIPPSTADT.

Er hat den Zweck, die Liebe zur Heimat und den Heimatsinn dauernd zu beleben und insbesondere die Eintracht der Einwohner des südlichen Stadtteils zu fördern und die allgemeinen Belange dieses Stadtteils wahrzunehmen.



Protokoll zur Gründungsversammlung des Südlichen Schützenbundes Lippstadt am 18. März 1906

Fortsetzung - Protokoll zur Gründungsversammlung des
Südlichen Schützenbundes Lippstadt am 18. März 1906

Bei der Diskussion zum Entwurf der Statuten wurde das Ansinnen der Versammlungsteilnehmer, nur Bewohnern des südlichen Stadtteils Zutritt in den Verein zu gewähren, fallengelassen. Es wurde die Formulierung gefunden: „Es können aber auch andere Bürger der Stadt aufgenommen werden.“ 76 Versammlungsmitglieder erklärten ihren Beitritt. Die Eintrittsgebühr wurde auf 1,– Mark festgesetzt.

25.03.1906

Fortsetzung der Versammlung vom 18.03.1906:

Gewählt wurden die Deputierten Gottlieb Thiele, Franz Hesse, Carl Tollwerth, Franz Menke, Matthias Lummerzheim jr., Franz Jürgens, Dietrich Schirmbeck, Anton Bauhoff, Johann Walter, Wilhelm Heil, Heinrich Büker und Jacob Bertram. Der korrigierte Kommissionsentwurf der Statuten wurde von der Versammlung angenommen.

01.04.1906

Vorstandssitzung:

Um den Gemeinschaftssinn auszudrücken, wurde in dieser Versammlung ein Schützenkönig gewählt. Bei dieser Wahl wurde Fritz Höings Schützenkönig des Südlichen Schützenbundes. Der Vorstand wurde beauftragt, noch im gleichen Jahr ein zweitägiges Schützenfest zu planen.

Die Deputierten wählten den ersten Vorstand:

Wilhelm Heil 1. Vorsitzender und Oberst
Dietrich Schirmbeck 2. Vorsitzender
Gottlieb Thiele Schriftführer
11.04.1906

Vorstandssitzung:

Die Schützenuniform, die im Wesentlichen für die folgenden sechs Jahrzehnte Bestand hatte, wurde festgelegt.

Als Uniform wurde bestimmt:
Weiße Hose, dunkler Rock, grüner Hut; Chargen: Schärpen, Offiziersdegen und Offiziers- Achselstücke. Die Schützen tragen bei Aufzügen Holzgewehre.

Der Festablauf wurde beschlossen:
19:30 Uhr Antreten zum Zapfensteich, anschließend Ständchen beim Landrat, beim Bürgermeister, beim König, bei der Königin, beim Oberst und beim Major.

19.04.1906

Versammlung:

Die Vorbereitungen für ein Schützenfest am 19. und 20. August 1906 wurden getroffen. Obwohl die Gründung des Vereins genehmigt wurde, untersagten die Polizeibehörde und der Regierungspräsident die Durchführung des Festes in der geplanten Form. Ohne weitere Einzelheiten zu nennen, wurde protokolliert:

„Die Versammlung nahm Kenntnis von dem Schreiben der Polizeibehörde vom 2. April 1906 und wählte nach kurzer Debatte die Herren D. Schirmbeck und G. Thiele als Deputierte, welche mit dem Herrn Bürgermeister Rücksprache nehmen sollen.“

29.04.1906

Generalversammlung:

Die Mitteilung der Polizeibehörde vom 02.04.1906 wurde der Versammlungsrunde bekannt gegeben. Hierdurch ausgelöst, wurde in den Statuten die Vorgabe, das Fest über zwei Tage zu feiern, zunächst gestrichen.

20.05.1906

Generalversammlung:

Die neu erstellte Satzung wurde von den Versammlungsteilnehmern genehmigt.

30.07.1906

Die Polizeiverwaltung genehmigte die Satzung des Südlichen Schützenbundes.

25.08.1906

Mitteilung des Regierungspräsidenten Arnsberg vom…

Die Polizeibehörde und der Regierungspräsident unterdrückten jeden Versuch, erstmals in Lippstadts Süden ein Fest durchzuführen. Als Gründe hierfür wurden die Gefährdung der öffentlichen Sicherheit durch das Vogelschießen und das Überhandnehmen öffentlicher Festlichkeiten vorgeschoben.

16.09.1906

Um Einigkeit und Gemeinschaftssinn zu bekunden, wurde ein Stiftungsfest in der Gastwirtschaft Hesse gefeiert. 300 Schützenkuchen, eine Spezialität der Fa. Chr. Modersohn, Lippstadt, wurden ausgewürfelt.

Eintrittspreise: Nichtmitglieder zahlten 1,- Mark. Mitglieder zahlten 0,75 Mark.

03.02.1907

Es wurde Kaisers Geburtstag gefeiert.

1907

Der Antrag an die Stadt, ein zweitägiges Schützenfest gleichberechtigt wie die beiden anderen Lippstädter Schützenvereine zu feiern, wurde abgelehnt.

Begründung der Stadt Lippstadt:
Für eine 12 000 Einwohner zählende Stadt sind zwei Schützenvereine (Lippstädter Schützenverein und Handwerkerschützenverein) genug. Ersatzweise wurde ein Sommerfest im Garten der Gasthofes Hesse gefeiert.

12.01.1908

Generalversammlung:

Es wurden Deputierte gewählt mit der Auflage, binnen einer Woche einen neuen Vorstand zu wählen.

19.01.1908

Deputiertenversammlung:

Es wurden gewählt:

Johann Walter Oberst
Heinrich Büker Major
Frz. Hesse Rendant
M. Pein und Josef Finke Schriftführer
Carl Tollwerth Hauptmann
Laumanns Hauptmann
Gottlieb Thiele Oberleutnant
Mathias Lummerzheim Oberleutnant
Frz. Finke und Josef Berg Unterleutnante
F. Menke und J. Lehmenkühler Fähnriche
Waldeyer und H. Rath. jr. Adjutanten
J. Giebeler und Wurbs Adjut. des Hofstaates
25.02.1908

In der Versammlung wurde beschlossen, erneut ein Gesuch einzureichen, um die Erlaubnis zum Feiern eines zweitägigen Schützenfestes, beginnend am 31.05.1908, zu erwirken.

22.03.1908

Rendant Hesse berichtete zu den Vorbereitungen für das Sommerfest:

erwartete Ausgaben: 1.650 Mark
erwartete Einnahmen: 1.450 Mark

Die Ausgaben für die anzuschaffenden Degen waren eingeschlossen.

Dann der Bericht des Oberst:

Der Bürgermeister hat ein zweitägiges Fest im Süden entschieden abgeschlagen. Ungeachtet dessen beschließt man, das Schützenfest am 16. und 17. August 1908 zu feiern.

1908

Die Genehmigung zur Durchführung eines eintägigen Festes wurde erreicht. Verboten blieben das Königsschießen mit Luftgewehren, der Zapfenstreich, das morgendliche Wecken und das Auswürfeln der Schützenkuchen.

22.08.1908

Trotz Verbot:

Es wurde um die Königswürde geschossen. Mit List schafften es die Schützen, dennoch einen König zu ermitteln. Der Gastwirt Hesse hatte für den Vorabend des Schützenfestes in seinem Garten ein Konzert angemeldet. Während draußen die Musiker der Harmoniekapelle und das Trommlerkorps Germania zur Unterhaltung der Gäste mit Pauken und Trompeten ihr Bestes gaben, wurde im Saal um die Königswürde geschossen.

Jeder Schütze konnte aus einer Entfernung von 8 Metern drei Schuss auf die Scheibe mit 24 Ringen abgeben. Erster Schützenkönig des Südlichen Schützenbundes, ermittelt durch einen Schießwettbewerb, wurde mit 68 Ringen Heinrich Maas sen.

23.08.1908

Erstes offizielles Schützenfest im Süden

Das Fest fing am Sonntag um 11:30 Uhr mit einem Frühkonzert an. Um 15:00 Uhr begann der Generalmarsch bei strömendem Regen. Nachdem vom Haus des Oberst die 1. Kompanie die noch verhüllte Fahne abgeholt und der Oberst die Front der angetretenen Schützen abgeschritten hatte, marschierte um 15:30 Uhr das Bataillon, bestehend aus zwei Kompanien, durch die Bökenförder Straße, Unionstraße, Rixbecker Straße, Bahnhofstraße, Südertor, Erwitter Straße, Bökenförder Straße und sodann zum Festplatz auf der Wiese „Am Schwibbogen“.

An dem Festzug beteiligten sich:

Oberst Johann Walter, Adjutant M. Pein, König Maas, die Adjutanten Franz Hesse und J. Kaiser, stellvertretender Major H. Rath, Adjutant Josef Berg, Hauptmann Laumann, Hauptmann Carl Tollwerth, Oberleutnant G. Thiele, Oberleutnant M. Lummerzheim, Fähnrich Lehmenkühler, Fahnenjunker Waldeyer und Franz Funke, die Feldwebel Anton Bauhoff und Stefan Reker, sowie die Schützen Theo Köhler, Klausing, Franz Morfeld, Morfeld sen., Heinrich Morfeld, Laumann jun., Willeke, Buxelbroer, Forte, Franz Ortwein, Eickmeier, Stiens, Kohlenberg, Wehmeier, Beule, Fränzer, Fritz Stork, Gieshold, Menke, Klocke, Hermes, Heine, Schütte, Anton Schütte, Caspar Dietz, Schmitz, Fritz Hoings, Petermeier, Wiese, Otto ???, Franz Berglar, Caspar Berglar, Schenuit, Hermann Pein, Laufkötter, Mergemeier, Ludwig Jakoby, Schalück, Vollhaus, Aulburg, Küke, Metzger, Heltmann, Mennemeier, Joachimsmeier, Steinhoff, Jütte, Hagelstange, Deppe, Zumdick, Schwarzenberg, Stering, Hense, Tröster, Reineke.

Dem Festzug folgte im geschlossenen Wagen der Hofstaat. In der Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum wird berichtet: Bei der Fahnenweihe, die wegen der schlechten Witterung im Festzelt durchgeführt wurde, sprach der Oberst Johann Walter nachfolgende richtungweisende Worte:

„Verehrte Festteilnehmer, liebe Schützenbrüder!

So sind wir nun heute auf dem Festplatz angelangt, um zum ersten Mal unser Schützenfest zu feiern. Wir freuen uns dessen. Allerdings hätten wir lieber das Fest etwas ausgedehnt. Es soll und kann aber unsere Festfreude nicht kürzen, dass uns dieses versagt wurde. Wenn ein jeder von uns das Seine dazu tut und dahin wirkt, dass kein Misston unser Fest trübt, dann können diese Umstände unserer Festfreude nicht schaden.

Ich bitte darum alle Schützenbrüder, dass ein jeder darauf sieht, dass das Fest ordentlich und anständig verläuft, damit auf uns nachher kein Vorwurf fällt und jeder von uns den Festplatz befriedigt verlassen kann.“ Der Bericht zu diesem Schützenfest schloss mit den Vermerk: „Den Teilnehmern an diesem Fest wird das erste Südliche Schützenfest durch den äußerst gemütlichen Verlauf desselben sowie durch die Regenschauer, die manchen bis auf die Haut durchnässt hatten, ewig in Erinnerung bleiben.“

Auch in der örtlichen Presse wurde die Gründung des Südlichen Schützenbundes nicht erwähnt. Die “Außenwelt“ verhielt sich zunächst abwartend. Als jedoch das erste Schützenfest mit vorbildlicher Ordnung und mit harmonischer Stimmung verlief, schlug die öffentliche Meinung zugunsten des Südlichen Schützenbundes um.

Das erste Königspaar des Südlichen Schützenbundes im Jahr 1908


Heinrich Maas sen. mit seiner Königin Elisabeth Hagelstange, dem Hofstaat und dem Offizierskorps

22.01.1910

Generalversammlung:

Oberst J. Walter berichtete, dass „bei den Behörden nicht mehr eine so entgegenarbeitende Stimmung“ herrsche. Ein zweitägiges Schützenfest wurde aber weiterhin abgelehnt.

1910

Abschluss eines Bierabnahmevertrages für drei Jahre mit der heimischen Brauerei Ohm & Kleine. Im Gegenzug wurde eine Festwiese kostenfrei zur Verfügung gestellt. Grundfläche der aufgestellten Zelte: 1000 qm


Genehmigung zur Veranstaltung einer Lustbarkeit (Schützenfest 1911)


Rückseite: Genehmigung zur Veranstaltung einer Lustbarkeit

Das Auswürfeln von Schützenkuchen, welches beim Schützenfest im Jahr 1908 noch verboten war, wurde genehmigt. Aber was ist ein Schützenkuchen?

02.01.1911

Generalversammlung:

Es erfolgte der einstimmige Beschluss, das Schützenfest am 28. Mai 1911 in üblicher Weise zu feiern.

…gelesen in der Festschrift zum 100-jährigen Bestehen des Lippstädter Schützenvereins im Jahr 1927

21.01.1912

Generalversammlung:

Es wurde der Antrag gestellt, das Schützenfest am 09.06.1912 zu feiern.

08.06.1912

Straf-Bescheid:

An den Schreinermeister Herrn Joh. Walter hier Bökenförderstr. 54 Sie haben am 8ten Juni dieses Jahres in den Räumen des Wirtes Franz Hesse hierselbst ein Konzert veranstaltet, ohne diese Lustbarkeit vor Beginn angemeldet und die Lustbarkeitssteuer hierfür gezahlt zu haben…

09.06.1912

Strafverfügung:

Sie haben am 9. Juni dieses Jahres Nachmittags gegen 9.15 Uhr ohne polizeiliche Genehmigung über die Gottesgarten und Bökenförderstraße hierselbst einen öffentlichen Aufzug von Mitgliedern des Südlichen Schützenbundes veranstaltet…
(Vermutlich wurden die Fahnen zum Vereinslokal gebracht.)




29.06.1913

Vorstandssitzung:

16 Vorstandsmitglieder und 19 Schützenbrüder nahmen gemeinsam mit dem Trommlerkorps „Germania“ am Jubiläumsfest eines Schützenvereins in Geseke teil.

14.06.1914

Ungewöhnlich früh im Jahresverlauf wurde das Schützenfest gefeiert.

01.08.1914

Der bis 1918 dauernde erste Weltkrieg begann.

14.12.1919

Nach fünfjähriger Zwangspause erfolgte die erste Vorstandssitzung nach dem Krieg. Oberst J. Walter leitete die Sitzung. Anwesend waren die Vorstandsmitglieder Lummerzheim, Schrage, Berkemeier, Rath, Keitling, Heinrich Josef Morfeld, Reker, Bökenkamp, Ortwein, Büker und Hesse. Festgelegt wurde die Tagesordnung für die folgende Generalversammlung.

21.12.1919

Generalversammlung:

Ehrend gedachte der Oberst der gefallenen Schützenbrüder. Es wurde beschlossen, ein Winterfest zu feiern.

22.07.1920

Vorstandssitzung:

Dem Antrag, ein zweitägiges Schützenfest feiern zu dürfen, wurde von der Behörde erstmalig stattgegeben. Eine Gleichstellung mit den anderen beiden Schützenvereinen wurde erreicht.

29.07.1920

Generalversammlung:

Der Plan, das zweitägige Schützenfest auf dem zur Nikolaigemeinde gehörenden Sportplatz am Dielenpfad zu feiern, wurde verworfen, weil keine Zelte zu bekommen waren. Es wurde auf dem Festplatz des Bürgerschützenvereins am 15. und 16. August 1920 gefeiert.

1921

Von 1921 bis 1924 wurden die zweitägigen Feste auf dem Platz des Bürgerschützenplatzes gefeiert.
1922 betrug die Platzmiete 8.000,- Mark (Inflation).
Jährlicher Vereinsbeitrag: 15,- Mark
Platzkarte am Sonntag für Herren: 7,- Mark

06.06.1925

Vorstandssitzung:

Der Magistrat hat das Vogelschießen auf der Wiese „In der krummen Wende“ freigegeben.

08.06.1925

Erstes zweitägiges Schützenfest im Süden:

Gefeiert wurde am 8. und 9. Juni auf der „Langeschen Wiese“ im Weingarten. Der Verein hatte 435 eingetragene Mitglieder.

10.01.1926

Generalversammlung:

Es erfolgte der Beschluss, das Winterfest ausfallen zulassen.

23.01.1926

Deputiertenversammlung:

Die Deputierten wählten Theodor Blömeke zum neuen Major.

23.03.1926

Vorstandssitzung:

Der Südliche Schützenbund sollte als eingetragener Verein in das Vereinsregister eingetragen werden.

18.04.1926

Generalversammlung:

Der Major Büker wurde aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenmajor ernannt.

27.06.1926

Anstelle des ausgefallenen Sommerfestes wurde ein Ausflug nach Hellinghausen gemacht.

02.01.1927

Generalversammlung:

Es wurde eine Kommission zur Vertretung der Interessen des Südlichen Schützenbundes und des Südlichen Stadtteils gebildet. Der Kommission gehören an:

Wilhelm Budde, Heinrich Budde, Wilhelm Schulte, Josef Ortwein.

15.04.1927

Vorstandssitzung:

Es wurde beschlossen, während des Sommerfestes nur Weißenburger Bier zu verzapfen.

03.06.1928

Generalversammlung:

Es wurde ein Vorstandsbeschluss bekannt gegeben, dass die Schützen zukünftig beim Ausmarsch weiße Handschuhe tragen. Die Schützen lehnten ab.

11.06.1928

Das Schützenfest wurde am 10. und 11. Juni 1928 gefeiert. Am 11. Juni wurde unter der Vogelstange eine Vorstandssitzung mit einer außergewöhnlichen Antragstellung durch Fahnenkommandeur Ignaz Schütte anberaumt:

Wörtlich heißt es im Protokoll:

…ob nach dem Vogel, wenn der Schütze es wünsche, mit oder ohne Salve geschossen werden sollte. Die Abstimmung ergab, dass sämtliche Vorstandsmitglieder für Salve stimmten. Somit wurde in diesem Jahr das erste Mal, nachdem Zepter und Krone gefallen waren, mit Salven geschossen.

König wurde Heinz Schwieter. Zur Königin erkor er Frl. Gerda Schmidt. Sie trat nach dem Sommerfest aufgrund eines Trauerfalls in der Familie zurück.

14.01.1929

Vorstandssitzung:

Nach Abschluss der Vorstandssitzung wurde bei Anwesenheit des gesamten Hofstaats Thekla Bußmann zur neuen Königin gekrönt.

14.07.1929

Generalversammlung:

Im Protokoll ist zu lesen:

Schützenbruder Johannes Hermes bittet die Hauptleute, den Schützen vor dem Antreten kein Bier mehr zu geben, damit das Austreten der Schützen im Festzug unterbleibt. Der Ehrenmajor unterstützt dieses und bittet im Schützenzug die größte Ordnung zu wahren.

Es wird der Vorschlag unterbreitet, eine dritte Kompanie zu gründen.

22.09.1929

Außerordentliche Vorstandssitzung:

Die zur Vorstandssitzung hinzugezogenen Antragsteller zur Gründung einer dritten Kompanie erläutern noch einmal ihre Zielsetzungen. Sie fanden keine Unterstützung für ihren Vorschlag und folgten der Aufforderung, ihren Antrag zurückzuziehen.

28.12.1929

Vorstandssitzung:

In Übereinstimmung mit der Satzung wurde der Antrag gestellt, den engeren Vorstand zu erweitern. Hinzu kamen die zwei Hauptleute und der Fahnenkommandeur.

29.05.1930

Vorstandssitzung:

Es wurde der Antrag gestellt, dass beim Zapfenstreich nur Offiziere mitmarschieren. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

26.04.1931

Generalversammlung:

Im Jahr1931 wollte der Südliche Schützenbund sein 25-jähriges Gründungs-Jubiläum feiern. Das Schützenfest fiel wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage aus. Am 14.12.1931 wurde der Ehrenmajor Heinrich Büker beerdigt.

08.05.1932

Generalversammlung:

Der Oberst J. Walter teilte seine Rücktrittsabsichten mit. Ein einstimmiger Vertrauensbeweis der Versammlungsteilnehmer konnte ihn umstimmen.

09.07.1932

Vorstandssitzung:

Die Festbewirtung wurde auf Hektoliterbasis vergeben. Die Angebote schwankten zwischen 10,00 und 23,50 Mark pro verzapftem Hektoliter Bier.

Das Königspaar mit Hofstaat beim 25-jährigen Jubelfest im Jahr 1931/1932

Der König Heinrich Maas mit seiner Königin Elisabeth Gottbrath und dem Hofstaat

V. l. n. r. : Josefa Schilling geb. Gottbrath, Thronoffizier Ferdinand Petermeler, Schlüter geb. Wenner, Thronoffizier Fritz Schütte, Elli Schütte geb. Hense, 25-jähriger Jubelkönig Heinrich Maas sen. Königin Elisabeth Braun geb. Gottbrath, König Heinrich Maas jun., Franziska Wolf geb. Maas, Thronoffizier Heinrich Floer, Gertrud Erlei geb. Herberhold, Thronoffizier Fritz Dirks, Maria Krämer geb. Höber.

23.07.1932

Vorstandssitzung:

Es wurden drei Offiziere gewählt, die die Bieranlieferung auf dem Festplatz zu kontrollieren hatten.

07.08.1932

Das im Jahr 1931 wegen der hohen Arbeitslosigkeit ausgefallene 25-jährige Jubiläumsschützenfest wurde am 7. und 8. August 1932 auf der „Langeschen Wiese“ nachgefeiert. Ursprünglich war der 31. Juli und der 1. August 1932 geplant. Dieser Termin überschnitt sich jedoch mit der Reichstagswahl.

06.08.1932

Am Samstag wurden beim traditionellen Zapfenstreich des Jubelfestes folgende Ständchen gebracht:
beim stellvertretenden Bürgermeister Johannes Hense, bei der Königin Frl. Elisabeth Gottbrath (Westernkötter Straße), beim König Heinrich Maas, jr. (Bökenförder Straße), beim Jubelkönig Heinrich Maas sen., beim Oberst Johann Walter und beim Major Blömeke. Der Zapfenstreich endete am Vereinslokal Hesse.

07.08.1932

Der Sonntag begann mit einem Weckruf und mit einem Frühkonzert. Höhepunkt war der Umzug am Nachmittag. 25 Abordnungen von anderen Schützenvereinen nahmen am Festumzug teil. 40 Fahnen wurden mitgeführt. Oberst J. Walter begrüßte die vielen Festteilnehmer.

Namens der Stadt Lippstadt überbrachte der erste Beigeordnete Johannes Hense die Glückwünsche, während für den Handwerker Schützenverein Oberst Pütt und für den Lippstädter Schützenverein Major Sommerkamp dem Jubelverein jeweils einen Fahnennagel übergaben. Anschließend wurden durch einen Parademarsch 45 Mitglieder in besonderer Weise geehrt, die seit 25 Jahren dem Südlichen Schützenbund angehörten.

Zu ihnen zählten:

Heinrich Maas, Stephan Reker, Josef Kaiser, Heinrich Willeke, Franz Metzger, Fr. Hellemeister. Dominikus Härtkorn, Johann Gudermann, Franz Schwarzenberg, Josef Giebeler, Wilhelm Pfeiffer, Josef Finke, Anton Hesse, Carl Bürger, Wilhelm Düe, Gottfried Göbel, Anton Otte, Joseph Wilkmann, Fr. Willms, Anton Schütte, Johann Walter, Eberhard Bonsel, Heinrich Steinhoff, Johann Reineke, Hermann Morfeld, Josef Voß, Ernst Miesler, Caspar Sticht, Peter Heidebauer, Carl Schenuit, Ferdinand Petermeier sen., Ludwig Jakobi, Caspar Berglar, Wilhelm Waldeyer, Fritz Sprink sen., Josef Ortwein, Matthias Lummerzheim, Heinrich Rath, Caspar Dietz, Josef Lehmenkühler, Franz Vollhaus, Franz Jürgens, Franz Morfeld, Franz Otte, Fritz Hoings, Willhelm Schulte, Josef Kohlenberg, Wilhelm Budde.

08.08.1932

Am Montag wurde Joseph Kirchhoff Schützenkönig des Jubelfestes. Glückwünsche und Festreden begleiteten das Mahl. Oberst Walter begrüßte die Vertreter des Handwerker Schützenvereins und des Lippstädter Schützenvereins, den stellvertretenden Bürgermeister Hense, Direktor Kleine und besonders auch den Vertreter der Pfarrgeistlichkeit, Herrn Vikar Stockmann.

Der Beigeordnete Hense hielt eine eindrucksvolle Festrede und gab seiner Freude Ausdruck über die große Teilnahme der Brudervereine an dem Jubiläum. Die Damenrede hielt Josef Ernst. Sie schloss mit der dritten Strophe des Westfalenliedes.

1933

Wie bei der Gründung entbrannte der Kampf um die Existenz des Südliche Schützenbundes erneut. Die Machthaber nach 1933 verlangten die „Gleichschaltung“ auch im Vereinsleben. „Gleichgesinnte Verbände und Vereine“ sollten sich vereinen.

Die Forderungen waren ebenso deutlich wie hart - ein gemeinsames Schützenfest aller drei Schützenvereine oder aber Verzicht. Der umsichtige Vorstand hatte wohl geahnt, was dem Verein bevorstand. Unmissverständlich hatte man alle Schützen gebeten, beim Schützenfest Diskussionen über politische Themen zu unterlassen, um den Bestand des Vereins nicht zu gefährden. Man hatte sogar den Mut, diesen Wunsch sehr deutlich auf einem Transparent vor dem Festplatz zu verdeutlichen:
Das Tragen politischer Abzeichen und Uniformen auf dem Vor- und Festplatz ist untersagt.

02.12.1933

Vorstandssitzung:

Die Bestrebungen der neuen Machthaber dringen auch bis in die Vereine vor. Erstmalig schloss der Oberst Johann Walter die Versammlung mit einem dreifachen „Sieg Heil“ auf den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg und den Volkskanzler Adolf Hitler.10.12.1933

10.12.1933

Deputiertensitzung:

Major Theodor Blömeke stellte aus Altersgründen (74 Jahre) sein Amt zur Verfügung und wurde zum Ehrenmajor ernannt. Als sein Nachfolger wurde Anton Schütte gewählt.

24.03.1934

Mitteilung des Landrates Dr. Flottmann (Führer des Kreisschützenbundes seit dem 14. April 1934) an den Südlichen Schützenbund:

Einladung zur Gründung eines Schützenbundes für den Kreis Lippstadt

Aus den Verhandlungen mit dem Deutschen Schießsportverband in Berlin- Scharlottenburg hat sich die Notwendigkeit ergeben, dass die Schützenvereine als solche nicht weiter bestehen können, wenn sie sich nicht grundlegend den Erfordernissen des nationalsozialistischen Staates entsprechend, umstellen. Dazu gehört in erster Linie, dass die Schützenvereine, die fast auf eine mehrhundertjährige Vergangenheit zurückblicken können und deren Grundeinstellung stets eine nationale, kulturfördernde und wehrhaftmachende gewesen ist, sich wieder an ihre ursprüngliche Aufgabe erinnern und die regelmäßige Ausübung des Schießsportes zum Vereinszweck machen.

Ferner ist es notwendig, dass die Schützenvereine fortan nach dem Führerprinzip verwaltet, ihre Satzungen entsprechend geändert, dass sie zu einem Kreis- Schützenbund zusammengeschlossen und außerdem Mitglied des Deutschen Schießsportverbandes werden. Auf Wunsch verschiedener Vereinsführer habe ich mich im Interesse der Erhaltung der für die Heimatgeschichte sehr wertvollen traditionellen Schützenvereine gern bereit erklärt, die Umstellung derselben zu fördern.

Zu diesem Zweck findet am Samstag, dem 14. April, nachmittags 16 Uhr, im Saale des Hotels „Westfälischer Hof“, in Lippstadt, Marktstraße, ein Versammlung zur Gründung eines Schützenbundes für den Kreis Lippstadt statt, zu der ich die Delegierten der Schützenvereine, höchstens fünf je Verein, hiermit einlade. Den Bundesführer des Schützenbundes für das kurkölnische Sauerland habe ich zu dieser Gründungsversammlung ebenfalls eingeladen.

Ich empfehle allen Schützenvereinen, inzwischen Mitgliederversammlungen abzuhalten und Beschlüsse zu folgender Tagungsordnung herbeizuführen:

1. Erweiterung des Vereinszwecks durch regelmäßige Ausübung des Schießsports;
2. Beitritt zum Deutschen Schießsportverband, zum Kreisschützenbund und zum Schützenbund für das kurkölnische Sauerland;
3. Außerkraftsetzung der Vereinssatzung und Erlass einer neuen Satzung, in welcher den Erfordernissen des nationalsozialistischen Staates (Einführung des Führerprinzips) Rechnung getragen wird.

Ich halte es für unerwünscht und nicht in die heutige Zeit passend, dass in einigen Städten und Landgemeinden des Kreises Lippstadt mehrere Schützenvereine noch weiterhin bestehen bleiben. Da, wo zurzeit noch mehrere Vereine bestehen, empfehle ich dringend, sie zu einem leistungsfähigen Verein zusammenzuschließen. Es trägt nicht zur Volksverbundenheit bei, wenn in kleinen Städten und Landgemeinden die einzelnen Stände, Handwerker, Bauern oder sogar Verheiratete und Unverheiratete ihren eigenen Schützenverein haben.

Früher mag hierzu ein gewisses Bedürfnis vorhanden gewesen sein. Im nationalsozialistischen Staat wird ein solches Bedürfnis aber verneint, nachdem die Reichsregierung für die drei großen Stände (Arbeiter, Bauern, Handwerker) besondere Feiertage eingesetzt hat.
Lippstadt, den 24. März 1934
Der Landrat
gez. Dr. Flottmann

11.04.1934

Außerordentliche Generalversammlung:

Der Vorstand des Südlichen Schützenbundes formulierte die Bedingungen für einen etwaigen Zusammenschluss mit dem Handwerker-Schützenverein und dem Lippstädter Schützenverein unmissverständlich:

Beibehaltung der Selbständigkeit, sowohl in der Führung, wie auch Verwaltung nach innen und außen, ohne besondere Verpflichtung und Haftung gegenüber dem Lippstädter Schützenverein.
Eine jährliche Feier des Schützenfestes für den südlichen Stadtteil auf einem im Süden gelegenen Platz. Sofern den oben angeführten Wünschen nicht entsprochen werden kann, soll evtl. die Auflösung des Vereins satzungsgemäß vorgenommen werden. Diese Bedingungen wurden dem Landrat Dr. Erich Flottmann abschriftlich zur Kenntnis gegeben.

12.04.1934

Mit dem Datum vom 12. April 1934 ist im Staatsarchiv Münster ein kleiner Zeitungsausschnitt über eine Versammlung des Südlichen Schützenbundes in Lippstadt vorhanden. Es wurde berichtet:

In dieser Versammlung war die große Mehrheit gegen einen Zusammenschluss mit den anderen Lippstädter Vereinen. Man wollte die Selbständigkeit behalten. Nach einer langen und heftigen Diskussion stimmte man jedoch einheitlich für die Zusammenlegung.

(Anmerkung: Vom zeitlichen Ablauf gesehen, kann der Zeitungsbericht sich nur auf das Protokoll der am 11. April 1934 durchgeführten Generalversammlung des Südlichen Schützenbundes beziehen. In diesem Protokoll wurde festgeschrieben, dass dem Zusammenschluss nur zugestimmt werden kann, wenn einige „Wünsche“ zugebilligt werden. Diese entscheidenden Einschränkungen wurde von der Presse nicht wiedergegeben, denn diese „Wünsche“ waren in Wirklichkeit eine geschickt formulierte Umschreibung einer Ablehnung zum Anschluss an die beiden anderen Lippstädter Schützenvereine.)

14.04.1934

Der Patriot meldete, dass die drei Lippstädter Schützenvereine zu einem einzigen Verein zusammengeschlossen wurden. Der neue Name heiße „Lippstädter Schützenverein“. Diese Meldung kam allerdings verfrüht, da lediglich der Handwerker Schützenverein und der Lippstädter Schützenverein zusammengeschlossen wurden. Beide Vereine hatten am 13. April eine außerordentliche Generalversammlung abgehalten.

In diesen Versammlungen wurden der Handwerker Schützenverein und der Lippstädter Schützenverein als aufgelöst erklärt und die Voraussetzungen für die Neugründung eines Vereins geschaffen. Der Südliche Schützenbund folgte nicht dieser Vorgehensweise. Er löste sich nicht auf. Anschießend nach den Generalversammlungen des Handwerker Schützenvereins und des Lippstädter Schützenvereins fand unter dem Vorsitz des Herrn Landrat Dr. Flottmann die Wahl des Führers des neuen Schützenvereins statt.

Es wurden gewählt zum Vereinsführer (Oberst) Herr Fr. Merklinghaus, zum Stellvertreter (Oberstleutnant) Herr Hermann Zumdick und zum Major beim Stabe Herr Johann Walter (Südlicher Schützenbund). Dem Südlichen Schützenbund wurde das Recht eingeräumt, vorläufig noch ein eigenes Schützenfest zu feiern, bis die Platzfrage endgültig gelöst ist.

(Die Berichterstattung der Presse folgte nicht den tatsächlichen Abläufen. Sie war den Vorgaben der neuen politische Führung angepasst.)

21.04.1934

Vorstandssitzung:

Der Oberst erstattete Bericht über den vorgenommenen Zusammenschluss der Vereine und über die vorausgegangene Besprechung mit dem Herrn Landrat Dr. Flottmann und ergänzte, dass der Südliche Schützenbund als südliches Schützenbataillon im südlichen Stadtteil sein Fest feiern kann wie bisher. In diesem Protokoll wie auch in den folgenden Protokollen wurde anstatt des Wortes Oberst erstmals das Wort Führer verwendet.

24.06.1934

Generalversammlung:

Der Führer informierte über die geführten Verhandlungen und erreichten Ergebnisse zum Zusammenschluss der drei Lippstädter Schützenvereine. Der Lippstädter Schützenverein und der Handwerker Schützenverein feierten ihr erstes gemeinsames Schützenfest. (Königin wurde die Tochter des Lippstädter Bürgermeisters Heinrich Simon.)

Um Solidarität mit den beiden zusammengeschlossenen Vereinen zu bekunden, bat der Führer Johann Walter um rege Beteiligung des Bataillons beim Vorexerzieren und beim Sommerfest am 1. Juli 1934 des neuen Lippstädter Schützenvereins. Der Lippstädter Schützenverein gewährte wiederum allen ausmarschierenden Schützen des Südlichen Schützenbundes freien Eintritt auf den Festplatz.

05.07.1934

Sitzung des Führerrates des Kreisschützenbundes:
Auf Vorschlag des „Führerrates des Kreisschützenbundes“ wurden der Südliche Schützenbund Lippstadt und der neue Lippstädter Schützenverein jeweils als eigenständige Vereine in den am 14.04.1934 gegründeten Kreisschützenbund Lippstadt (zwangs-) aufgenommen.

18.04.1935

Am 18. April 1935 teilte „Der Bürgermeister als Ortspolizeibehörde“ (Simon, zu diesem Zeitpunkt bereits Oberstleutnant des Lippstädter Schützenvereins) dem Oberst Johann Walter sein Befremden schriftlich mit, dass er durch Zeitungsberichte von dem Beschluss des Südlichen Schützenbundes, in diesem Jahre ein eigenes Schützenfest zu feiern, Kenntnis erhalten habe. Gleichzeitig teilte der Bürgermeister im Einverständnis mit der Polizeiaufsichtsbehörde mit, dass er die Genehmigung zur Feier eines eigenen Schützenfestes im Süden nicht erteilen werde.

12.05.1935

Generalversammlung:

In der Generalversammlung am 12. Mai 1935, bei der auch Mitglieder des neu gegründeten Lippstädter Schützenvereins zugegen waren, sprach der Bürgermeister Heinrich Simon (Mitglied im Führerrat des Kreisschützenbundes; ab 1936/37 Landrat des Kreises Lippstadt und Kreisschützenbundführer; 1935 Oberstleutnant und von 1937 bis 1940 Oberst des Lippstädter Schützenvereins) selbst und erklärte, dass dem Süden nichts genommen werden solle.

Durch den Anschluss an den bereits zu einem neuen Verein zusammengefassten Lippstädter Schützenverein und Handwerker Schützenverein werde der Südliche Schützenbund nur Nutzen haben. In der anschließenden Diskussion ergaben sich Stimmen für und gegen den Zusammenschluss. Franz Trockel erklärte in der Aussprache, dass „die Schützen in erster Linie südliche Schützenbrüder sein wollten und beantragte Abstimmung - für oder gegen den Anschluss“.

Die geheime Abstimmung ergab 10 Stimmen für den Anschluss und 92 Stimmen für die Selbständigkeit des Südlichen Schützenbundes.

02.08.1935 Anstelle des polizeilich verbotenen Schützenfestes wurde ein Ausflug in den Rixbecker Wald unternommen.
22.07.1936

Mitteilung des Landrates:

Vom Landrat Heinrich Simon (zuvor Bürgermeister der Stadt Lippstadt) wurde in seiner Funktion als „Kreisschützenbundführer“ die Genehmigung zur Feier eines Schützenfestes im Süden erteilt. Die Beharrlichkeit des Südlichen Schützenbundes, ein selbständiger Verein zu bleiben, hatte somit zum nachhaltigen Erfolg geführt. Oberst J. Walter erhielt mit dieser Mitteilung die Auflage, sich zukünftig „Führer des Südlichen Schützenbundes“ zu nennen.


09.08.1936

Das Schützenfest wurde am 9. und 10 August 1936 gefeiert. Das Vorexerzieren wurde am 2. August 1936 durchgeführt.

25.10.1936

Vorstandssitzung:

Die neu ausgearbeitete Satzung wurde diskutiert. (Basis wird eine Mustersatzung gewesen sein, welcher das Führerprinzip zugrunde lag. Der systematische Schießsport wurde zur Förderung der Wiederwehrhaftmachung zum Vereinszweck erhoben.) Zur Genehmigung musste die Satzung dem Kreisschützenbundführer vorgelegt werden.

15.11.1936

Deputiertensitzung:

Durch die neue Satzung war ein entscheidender Wandel eingetreten. Es wurden in der Generalversammlung weiterhin Deputierte gewählt, aber sie hatten bei den Wahlen nur eine beratende Funktion. Der Vereinsführer ernannte die Vorstandsmitglieder, ebenso konnte er sie jederzeit abberufen.

1937

Der Major Anton Schütte verstarb.

29.05.1937

Vorstandssitzung:

Vom Vereinsführer wurde als Nachfolger für den verstorbenen Major Anton Schütte der bisherige Fahnenkommandeur Ignaz Schütte ernannt.
Vom Vereinsführer wurde erstmals ein Schießmeister ernannt.

24.10.1937

Vorstandssitzung:

Ein eigener Schießstand war nicht vorhanden. Das erste Schießen fand am 31.10.1937 auf dem Schießstand am Lipperbruchbaum statt. Die Aufsicht führte der Schießmeister. 1040 Schuss wurden abgegeben.

15.10.1938

Vorstandsitzung:

Der Südliche Schützenbund schaffte zur Erledigung der Vorstandsarbeiten eine Schreibmaschine an.

06.08.1939

Am 6. und 7. August 1939 wurde auf der Langeschen Wiese das letzte Schützenfest vor dem Zweiten Weltkrieg gefeiert. König wurde Ernst Mikus. Zur Königin erkor er Berni Ostermann.

11.05.1941

Generalversammlung:

Die Kriegsauswirkungen waren zu spüren, und die Vereinsaktivitäten ruhten für viele Jahre.

28.08.1948

Nach siebenjähriger kriegsbedingter Unterbrechung trafen sich in der Gaststätte Hesse die Schützenbrüder: Johann Walter, Ignaz Schütte, Josef Schmitz, Fritz Schütte, Franz Maas, Friedrich Schmitz, Josef Haneke, Franz Diedam, Conrad Steinmann, Otto Lühr, Heinrich Hökenschnieder, Bernhard Kleine, Karl Risse, Josef Kirchhof, Willi Hesse, Johann Stiens und Heinrich Walter. J. Walter gedachte der gefallenen und vermissten Schützenbrüder. Einstimmig erfolgte in dieser Versammlung der Beschluss, den Südlichen Schützenbund wieder aufleben zu lassen.

05.09.1948

Generalversammlung:

Es wurden 12 Deputierte gewählt. Sie erhielten den Auftrag, einen neuen Vorstand zu wählen. Diese waren: Franz Trockel, Josef Kanne, Wilhelm Budde, Josef Keitling, Albert Pütt, Wilhelm Bartmann, Ignaz Schütte, Wilhelm Schwarzenberg, Josef Ostermann, Gottfried Gösmann, Franz Diedam und Fritz Blanke.

11.09.1948

Deputiertensitzung:

Zu Vorstandsmitgliedern wurden gewählt:

Johann Walter Oberst
Ignaz Schütte Major
Fritz Schütte Schriftführer
Josef Schmitz Rendant
Bernhard Kleine Fahnenkommandeur
Johann Stiens Hauptmann der 1.Kompanie
Heinrich Risse Hauptmann der 2. Kompanie


In dieser Versammlung wurde der Grundstein zur Gründung der 3. Kompanie - der HECKENROSENKOMPANIE - gelegt. Die Anregung hierzu kam von den Schützenbrüdern Anton Blanke, Werner Brinkmeier, Fritz Schmitz sen. und Franz Ruhlberg. Als Kompaniebereich wurde der Stadtteil westlich der Erwitter Straße festgelegt.
Führung der 3. Kompanie:

Anton Blanke Hauptmann
Fritz Schmitz sen. Oberleutnant
Franz Ruhlberg Leutnant
16.01.1949

Generalversammlung:

Die Gründung der 3. Kompanie wurde von der Generalversammlung bestätigt.

23.01.1949

Erstes Winterfest des Südlichen Schützenbundes nach dem Krieg:
Gefeiert wurde im Kolpingsaal. Der Südliche Schützenbund hatte bereits mehr als 600 Mitglieder.

06.08.1949

Nach10-jähriger kriegsbedingter Unterbrechung feierte der Südliche Schützenbund am 6., 7. und 8. August wieder ein Schützenfest. Ca. 300 Schützen nahmen am Festumzug teil.

Die 3. Kompanie trat beim Festumzug zum ersten Mal in der Öffentlichkeit auf. Die erste Fahne der 3. Kompanie wurde vom Hauptmann Anton Blanke und vom damals residierenden König Werner Brinkmeier gestiftet.

Sie wurde am Schützenfest-Sonntag in einem besonderen Festakt an die 3. Kompanie übergeben.

Seitens der Besatzungsmacht war es noch verboten, mit einem Gewehr auf den hölzernen Vogel zu schießen. Deshalb musste eine Armbrust verwendet werden.


 

23.07.1949

Generalversammlung:

Es wurde mitgeteilt, bei welchem Hauptmann die Schützen an den Schützenfesttagen anzutreten hatten:

1. Kompanie - Hauptmann Stiens: alle Schützen, die links von der St.-Joseph-Kirche wohnen
2. Kompanie - Hauptmann Risse: alle Schützen, die rechts von der St.-Joseph-Kirche wohnen, einschließlich der Erwitter Straße, Hasenfang und Weingarten
3. Kompanie - Hauptmann Blanke: Overhagener Straße und Stirper Straß

Königspaar und Hofstaat beim ersten Schützenfest nach dem 2. Weltkrieg im Jahr 1949


Das Königspaar Werner und Berni Brinkmeier mit dem Hofstaat

V. l. n. r.: Berni Preister geb. Trockel, Thron-Offizier Klemens Duwe, Mathilde Klötzer geb. Ostermann, Thron-Offizier Hans Caase, Christine Stracke geb. Meinolf, Zepterprinz Heinrich Wiemeyer, Königin Berni Brinkmeier geb. Ostermann, König Werner Brinkmeier, 25-jährige Jubelkönigin Paula Hesse, 25-jähriger Jubelkönig Josef Ernst, Inge Sommer geb. Knies, Kronprinz Theodor Blömecke, Ida Kempkensteffen geb. Sigge, Königsadjutant Gerhard Steinmann.
26.02.1950

Vorstandssitzung:

Das Amt des Platzmajors wurde neu geschaffen. Erster Platzmajor wurde Franz Trockel, zuvor Oberleutnant der 3. Kompanie.

07.08.1950

Das „Lied des Südens“, komponiert von Wilhelm Jünemann, wurde erstmals am Schützenfest-Sonntag von den angetretenen 300 Schützen auf dem Schützenplatz gesungen.

25.11.1950

Generalversammlung:

Es wurde beantragt und beschlossen, dass in der nächsten Generalversammlung von jeder Kompanie die Namen von vier Deputierten genannt werden, die in den vorausgegangenen Kompanieversammlungen gewählt worden waren.

10.12.1950

Deputiertensitzung:

Oberst J. Walter feierte am 26.11.1950 seinen 83. Geburtstag. Er bat die Deputierten aufgrund seines Alters, von einer Wiederwahl abzusehen.

06.01.1951

Generalversammlung:

Oberst Johann Walter wurde als Dank und Anerkennung für seinen unermüdlichen Einsatz für den Südlichen Schützenbund während seiner 42-jährigen Amtszeit zum Ehrenoberst gewählt. Als Nachfolger wurde sein Sohn Heinrich Walter gewählt.

 

 

 

 

 

 

 

Johann Walter
Oberst des Südlichen Schützenbundes von 1908 bis 1950

17.03.1951

Vorstandssitzung:

Der Verein erwarb am 05.03.1951 von der Brauerei Weißenburg ein Grundstück im Weihewinkel, das zukünftig als vereinseigener Festplatz verwendet wird. Der Kaufvertrag wurde von folgenden Vorstandsmitgliedern unterzeichnet:

Johann Walter - Ehrenvorsitzender, Heinrich Walter - Vorsitzender, Ignaz Schütte - stellvertretender Vorsitzender, Josef Schmitz - Rendant, Fritz Schütte - Schriftführer, Franz Trockel, Johann Stiens, Heinrich Risse, Anton Blanke.

05.07.1951

Gründungsversammlung der 4. Kompanie in der Gastwirtschaft Hermann Kamppeter, Rixbecker Straße:
Die Initiative zur Gründung dieser Kompanie ging im besonderen Maße von den Schützenbrüdern Albert Walter und Fritz Sprawe aus. Bei dieser Versammlung erfolgten bereits 75 Neuaufnahmen.

Als Offiziere wurden gewählt:

Hans Budde Hauptmann
Bernhard Bartmann Oberleutnant
Alfred Stein Leutnant
21.07.1951

Generalversammlung:

Der Major Ignaz Schütte trat aus Gesundheitsgründen zurück. Oberst Heinrich Walter gab offiziell die Gründung der 4. Kompanie mit 113 Schützen bekannt. Der Südliche Schützenbund hatte 1054 Mitglieder.

24.11.1951

Deputiertensitzung:

Zum Nachfolger von Major Ignatz Schütte wurde der Vereinswirt Willi Hesse gewählt.

05.01.1952

Generalversammlung:

Der Major Ignaz Schütte wurde dank seiner großen Verdienste zum Ehrenmajor ernannt. Der Südliche Schützenbund hatte 1254 Mitglieder. Der Verein gab sich eine neue Satzung. Bisher marschierte die Fahne zwischen dem ersten und zweiten Zug der Kompanien.

Es wurde beantragt und beschlossen, dass die Fahne zukünftig vor dem ersten Zug der Kompanien marschiert. In die Fahne der 3. Kompanie wurde nachträglich die Heckenrose eingestickt. Mit Zustimmung der Generalversammlung trug nun die 3. Kompanie des Südlichen Schützenbundes den Namen HECKENROSENKOMPANIE.

05.04.1952

Vorstandssitzung:

Die Vereinsmitglieder wurden in einer Kartei erfasst. Die Schützen konnten nun eindeutig den Kompanien zugeordnet werden. Das Lied der 1. Kompanie wurde von Albert Püls fertig gestellt. Angekündigt wurde die baldige Fertigstellung eines Liedes für die 2. Kompanie. Es wurde angeregt, einen Justitiar und einen Stabsarzt in den Stab zu berufen.

07.06.1952

Vorstandssitzung:

Die Militärregierung hatte das Vogelschießen mit scharfer Munition wieder erlaubt. Der Vorstand war von der 4. Kompanie zur Teilnahme an einem Waldfest im Rixbecker Wald schriftlich eingeladen worden.

Die Einladung wurde schriftlich abgelehnt, und es wurde erklärt, dass kompanieinterne Feste unerwünscht seien. Ungeachtet der Vorstandsvorgabe feierte die 4. Kompanie am 8. Juni 1952 ihr Kompaniefest im Rixbecker Wald. Obwohl es nachher noch verschärfte Einsprüche gab, dachten von nun an auch die anderen Kompanien über Kompaniefeste nach.

09.01.1953

Kauf eines Nachbargrundstückes zum Schützenplatz:

Der Platzkauf für den Südlichen Schützenbund von Herrn Hermann Langeneke sowie Mathilde Kirchner, geb. Langeneke wurde vom Vorstand unterzeichnet von: Heinrich Walter - 1. Vorsitzender; Willi Hesse - 2. Vorsitzender; Fritz Sitzer - Rendant; Fritz Schütte - erster Schriftführer. Der gesamte Schützenplatz hatte nunmehr eine Fläche von 13.347 qm.

26.04.1953

In einer Delegiertentagung des Kreisschützenbundes Lippstadt wurde beschlossen, dass der Kreisschützenbund, dessen Aktivitäten 1939 zum Erliegen kamen, weiter bestehen soll. Oberst Heinrich Walter wurde in den Beirat gewählt.

1955 wurde der Kreisschützenbund Lippstadt Mitglied des Sauerländer Schützenbundes. Dieser Dachverband berät seine Mitgliedsvereine in allgemeinen, grundsätzlichen, wirtschaftlichen und steuerrechtlichen Fragen.

27.07.1953

Interne Mitteilung der 4. Kompanie:

In einer Mitteilung an die Schützen der 4. Kompanie schreibt der Hauptmann Hans Budde im Hinblick auf das Schützenfest am 1. bis 3. August 1953:

„…Weiterhin tragen die Schützen der 4. Kompanie lt. Beschluss der Kompanieversammlung und Genehmigung des Vorstandes weiße Handschuhe. Im nächsten Jahr folgen die anderen Kompanien auch nach.“

31.07.1953

Im Jahr 1953 - im Königsjahr des Presseoffiziers Hermann Schlepphorst - erschien im Patriot erstmals eine mehrseitige Beilage mit Berichten und Bildern zum Sommerfest des Südlichen Schützenbundes.

26.03.1954

Festakt zur öffentlichen Vorstellung des Schützenplatzes:

Von Major Hesse wurde über die geplante Verwendung und Bepflanzung des Platzes berichtet. Aus Anlass des „Tag des Baumes“ wurde gleich der Anfang gemacht mit einer Eiche, unter der eine Messinghülse mit einer darin befindlichen Urkunde eingegraben wurde, die folgende Schrift trägt:

„Der Südliche Schützenbund hat an der Weißenburger Straße einen eigenen Schützenplatz erworben. Der Vorstand hat beschlossen, den Platz mit einer Hecke zu bepflanzen. An dem Feldweg nach Rixbeck werden Kastanien, an der Ostseite in Gruppen Birken, an der Westseite an der Weihe entlang Kanadische Pappeln und diesen gegenüber Robuster Pappeln gepflanzt.“

Oberst Walter, Rendant Sitzer und Schriftführer Fritz Schütte würdigten in kurzen Ansprachen den Wert der Gesamtanlage für die Bewohner des südlichen Stadtteils.

04.06.1955

Vorstandssitzung:

Es wurde erstmalig ein Schießoffizier ernannt, der den Ablauf beim Vogelschießen zu koordinieren hatte. Bernhard Glennemeier übernahm diese Aufgabe.

09.05.1954

Bei einem Festakt wurde der als Sportplatz hergerichtete Schützenplatz eingeweiht. Die „DJK Westfalenkraft“ pachtete den Platz. Eröffnet wurden die sportlichen Aktivitäten mit einem Fußballspiel der Alten Herren von DJK gegen das Offizierskorps des Südlichen Schützenbundes. Den Anstoß machte der Ehrenoberst Johann Walter. Das Spiel endete 4:4.


Fußballspiel Alte Herren DJK gegen das Offizierskorps des Südlichen Schützenbundes

27.11.1955

Der Ehrenoberst Johann Walter starb.

07.01.1956

Beiratssitzung:

Der Major Willi Hesse widmete dem verstorbenen Ehrenoberst Johann Walter ein ehrendes Gedenken:
In der Festschrift zum 50-jährigem Jubiläum des Südlichen Schützenbundes ist zu lesen:

Und als Johann Walter, Ehrenoberst des Südlichen Schützenbundes, seine letzte Fahrt antrat, da folgte seinem Sarge eine Trauergemeinde, wie man sie in solch großer Beteiligung selten gesehen hatte. Da klang in allen der Sinn des Liedes vom „guten Kameraden“ auf, zugleich mit einem Gebet, dass der nun nach einem reich mit Mühe und Arbeit gesegneten Leben Entschlafene ruhen möge im Frieden Gottes und der Heimat, der er so treu und selbstlos gedient. Seine Schützenbrüder und Abordnungen der Brudervereine gaben ihm das letzte Geleit.

Dankesworte am Grabe sprach der Pfarrer von St. Joseph, Geistl. Rat Wallmeyer, für all die Arbeit in der St.-Josephs-Pfarre, die Johann Walter geleistet habe, Dankesworte auch namens seiner Gemeinde für alle Bemühungen des Verstorbenen um das Wohl des südlichen Stadtviertels. Für den Südlichen Schützenbund sprach Rendant Sitzer ehrende Worte des Nachrufs und des Dankes für all das, was Johann Walter zeitlebens dem Schützenbund gewesen war. Auch die Vertreter der Brudervereine sprachen Worte ehrenden Gedenkens.

In stiller Wehmut trennten sich die Trauergäste von der Gruft. Mit dem Südlichen Schützenbund ist der Name seines Ehrenobersten Johannes Walter so verknüpft, dass er, solange der Schützenbund besteht und bestehen wird, immer in Ehren fortleben wird als der eines Mannes, von dem die ganze Gemeinde des Südens einhellig sagen konnte: „Sie haben einen guten Mann begraben - uns war er mehr!“

Es wurde beschlossen, zum 50-jährigen Jubelfest eine Festschrift herauszugeben.

24.11.1956

Deputiertensitzung:

Mit Dr. Hans Oberesch wurde erstmals ein Oberstabsarzt in den Stab gewählt. Der bisherige Rendant Fritz Sitzer stand für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Als Nachfolger wurde Hans Hermes gewählt.


Königspaar und Hofstaat beim 50-jährigen Jubelfest im Jahr 1956


König Hermann Weitkemper mit seiner Königin Hildegard Hesse und dem Hofstaat

V. l. n. r.: Willi Reinecke, Beate Redder, Ferdinande Schulte, Josef Ortwein, Königin Hildegard Hesse, König Hermann Weitkemper, Maritta Steinhoff (heute Frau Osburg), Fränzis Maas (heute Frau Walter), Marlene Strätgen, obere Reihe: Josef Rolleke, Josef Walter, Josef Sigge, Ernst Kaufmann
04.08.1957

Das Schützenfest wurde vom 3. bis 5. August 1957 erstmals auf dem vereinseigenen Festplatz „Im Weihewinkel“ gefeiert. Der Vogel wurde auf dem Platz an der Pappelallee abgeschossen. Das Königspaar in diesem Jahr wurde Hans Hermes und Antrud Krunke. Die Umzäunung des Festplatzes – „Im Weihewinkel“ - wurde zuvor von den Vereinsmitgliedern in Eigenleistung erstellt.

24.08.1957

Vorstandssitzung:

Die Offiziere waren während der Schützenfesttage mit Kontroll- und Organisationsaufgaben betraut. Auch bestand kaum eine Gelegenheit, mit den Familienangehörigen zu feiern. Deshalb traf man sich nach dem Schützenfest zu einer Nachfeier.

Bei diesem Zusammentreffen am 26.10 1958 wurden erstmals das Königspaar und der Hofstaat des Vorjahres verabschiedet und das neue Königspaar eingeführt. In den Folgejahren entwickelte sich hieraus die „Thronverabschiedung“.

28.09.1957

Vorstandssitzung:

Der Südliche Schützenbund hatte bei Vergleichsschießen mehrfach schlecht abgeschnitten. Es wurde angeregt, den Schießsport zukünftig besser zu pflegen. Der engere Vorstand wurde beauftragt, sich um die Anschaffung von Gewehren und die Klärung von Versicherungsfragen zu kümmern.

09.11.1957

Generalversammlung:

Die bisherige Satzung mit Ausgabedatum vom 05.01.1952 wurde überarbeitet. Die Neufassung wurde verlesen und genehmigt.

08.03.1958

Vorstandssitzung:

Schießmeister Fritz Kleine teilte mit, dass ein Schießstand, der zum großen Teil mit gespendeten Geldern errichtet wurde, fertig gestellt ist. Das Übungsschießen auf diesem Stand begann am 13. März 1958.

30.12.1958

Im Alter von 80 Jahren verstarb der Ehrenmajor Ignaz Schütte.

18.04.1959

Vorstandssitzung:

Es wurde der Beschluss bekannt gegeben, dass eine Flutlichtanlage mit Stahlmasten erstellt wird und dass die elektrischen Versorgungsleitungen und die Wasserleitung fest im Erdreich verlegt werden.

07.04.1960 Vorstands-Beiratssitzung:

Ein in Auftrag gegebener Kugelfang wurde fertig gestellt, denn das Ordnungsamt erteilte die Genehmigung zum Vogelschießen nur noch, wenn hinter dem Vogel ein den behördlichen Vorschriften entsprechender Kugelfang montiert war.

11.06.1960 Vorstands-Beirats-Offizierssitzung:

Der bisher an der Pappelallee benutzte Platz zum Vogelschießen musste aufgegeben werden, weil das Umfeld als Baugelände ausgewiesen wurde. Die Vogelstange wurde mit dem neuen Kugelfang um 300 Meter westlich versetzt, auf einen ebenfalls an der Pappelallee gelegenen Platz.

10.09.1960 Vorstands-Beirats-Offizierssitzung:

Der Südliche Schützenbund hatte 1174 Mitglieder.

09.03.1963 Vorstands-Beirats-Offizierssitzung:

In der vorausgegangenen Generalversammlung wurde beschlossen, ein massives Kassen- und Garderobengebäude mit den Abmessungen 12 x 4 Meter auf dem Schützenplatz zu errichten. Es wurde noch zum Schützenfest 1963 fertig gestellt.

25.03.1961 Vorstands-Beirats-Offizierssitzung:

Ab dem kommenden Sommerfest tragen alle Schützen beim Ausmarsch weiße Handschuhe.

07.03.1964 Vorstands-Beirats-Offizierssitzung:

Der Major Willi Hesse teilte über den Oberst seinen Rücktritt vor Ende seiner Amtszeit mit.

14.03.1964 Vorstands-Beiratssitzung:

Es wurde ein über Spenden finanzierter Schellenbaum angeschafft.

11.04.1964 Vorstands-Beirats-Offizierssitzung:

Heinrich Oestreich wurde zum neuen Major gewählt.

15.05.1965 Oberst Heinrich Walter legte nach 15-jähriger Vereinsführung sein Amt nieder. Zurückblickend nahm der Verein während seiner Amtszeit den größten Aufschwung. Im Jahr 1965 hatte der Verein 1227 Mitglieder.

 

 

 

 

 

 

 


Heinrich Walter, Oberst des Südlichen Schützenbundes von 1951 bis 1964

26.05.1965 Deputiertensitzung:

Heinrich Floer wurde Oberst des Südlichen Schützenbundes.

 

 

 

 

 

 

 

 

Heinrich Floer, Oberst des Südlichen Schützenbundes von 1965 bis 1976

28.11.1965 Generalversammlung:

Eine neue Fassung der Vereinssatzung wurde vorgetragen und von der Versammlung genehmigt.

05.04.1966 Vorstandssitzung:

Es wurde beschlossen, eine Festschrift zum 60-jährigen Gründungs-Jubiläum mit einer Auflage von 1500 Stück herauszugeben.

14.05.1966 Der Major des Südlichen Schützenbundes, Heinrich Oestreich, wurde vom Sauerländischen Schützenbund zum Bundesoberst gewählt. Dem Sauerländischen Schützenbund gehörten 276 Schützenvereine und Bruderschaften mit über 70.000 Mitgliedern an.
06.08.1966 Der Südliche Schützenbund feierte vom 6. bis 8. August 1966 sein 60-jähriges Gründungs-Jubiläum. Zum ersten Mal marschierte das gesamte Bataillon in grünen Uniformröcken aus. Ca. 1500 Schützen - unter ihnen 23 Gastvereine - nahmen am Umzug teil. Während dieses Festes wurde die neue Fahne der 1. Kompanie geweiht. Die bisherige Fahnen der ersten, der zweiten und der dritten Kompanie wurden seitdem bei Festumzügen als Traditionsfahnen mitgeführt.
19.06.1966 Helmut Brock wurde Kreisschützenkönig.
01.10.1966 Vorstands-Beirats-Offizierssitzung:

Der Südliche Schützenbund hatte 1309 Mitglieder.

26.11.1966 Vorstands-Beirats-Offizierssitzung:

Weil die Bebauung um die Vogelwiese an der Pappelallee zunahm und abzusehen war, dass das Vogelschießen in Zukunft auf diesem Platz nicht mehr erlaubt wird, hatte der Südliche Schützenbund ein vier Morgen großes Gelände an der Ostseite des Schützenplatzes angepachtet. Das Vorkaufsrecht für diesen Platz wurde am 23.03.1968 gerichtlich eingetragen.


Königspaar und Hofstaat beim 60-jährigen Jubelfest im Jahr 1966


Der König Heinz Jathe mit seiner Königin Barbara Oberesch und dem Hofstaat

V. l. n. r.: Iris Preister, Franz Josef Glarmin, Mechthild Lutter, Heinfried Heitmann, Anne Hökenschnieder, Helmut Brock, Barbara Oberesch, Heinz Jathe, Heinz Klegraf, Ursula Adrian, Josef Hoer, Doris Heithoff, Dieter Becker

09.01.1969 Der Major Willi Hesse starb.
06.09.1969 Vorstands-Beirats-Offizierssitzung:

Der Südliche Schützenbund hatte 1401 Mitglieder.

03.08.1970 Das Vogelschießen wurde lt. Mitteilung der Stadt Lippstadt vom 07.11.1969 im Jahr 1970 auf der Wiese an der Pappelallee nicht mehr erlaubt. Anstelle eines hier vorgesehenen Sportplatzes wurde auf diesem Gelände eine Schule gebaut. Die Vogelstange wurde versetzt, und am Schützenfest-Montag wurde erstmals der Vogel auf der Angepachteten Wiese neben dem Schützenplatz abgeschossen.
08.01.1970 Der Major Heinrich Oestreich starb.
25.01.1970 Vorstands-Beirats-Offizierssitzung:

Der bisherige Rendant Hans Hermes wurde zum Major gewählt.
Als neuer Rendant wurde Werner Sommer gewählt.

1971 Gründung der Schießsportabteilung:

Die Schießsportabteilung zeichnet verantwortlich für die Durchführung des Bataillonspokalschießens. Im Wettkampf zwischen den fünf Kompanien werden die besten Einzelschützen sowie die besten Mannschaften ermittelt.

18.09.1971 Vorstands-Beirats-Offizierssitzung:

Der Südliche Schützenbund hatte 1560 Mitglieder.

21.01.1972 Vorstands-Beirats-Offizierssitzung:

Der Vorschlag des Festwirtes Bürger, beim kommenden Schützenfest Weißenburger Bier nach Pilsener Brauart auszuschenken, wurde angenommen.

13.10.1972 Vorstands-Beirats-Offizierssitzung:

Der Südliche Schützenbund hatte 1616 Mitglieder.

30.05.1973 Vorstands-Beiratssitzung:

Die Schießabteilung berichtete, dass nach den abgeschlossenen Planungen mit dem Bau der 8 x 16 Meter großen Schießhalle auf dem Vorplatz des Schützenplatzes begonnen wurde.

05.08.1973 Am Schützenfest-Sonntag wurde der 2. Kompanie eine neue Fahne übergeben.
Die 3. Kompanie erhielt zu ihrem 25-jährigen Bestehen einen Fahnenwimpel.
09.06.1974 Die Schießhalle wurde fertig gestellt und eingeweiht. 42 Riegen wurden zu einem Schießwettbewerb eingeladen. Musikalisch wurde das Fest von der Hellinghauser Blaskapelle und vom Spielmannszug Hörste begleitet.
03.08.1974 Am Schützenfest-Samstag wurde der große Zapfenstreich erstmals von bisher 24:00 Uhr auf 22:00 Uhr vorverlegt.
10.01.1975 Offiziersversammlung:

Nach 40-jähriger Vorstandszugehörigkeit als Schriftführer des Südlichen Schützenbundes stellte sich Fritz Schütte nicht wieder zur Wahl. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Verdienste wurde er zum Ehrenoberstleutnant auf Lebenszeit ernannt.
Als Nachfolger wurde Carl Theo Hölscher gewählt.

15.03.1975 Generalversammlung:

Der Südliche Schützenbund hatte 1672 Mitglieder.

30.05.1975 Beiratssitzung:

Die Königskette wurde aufgearbeitet.
Für 25-jährige Jubelkönige wurde eine Kette angeschafft.

14.01.1976 Nach der kommunalen Neuordnung, eingeführt zum 01.01.1975, schlossen sich die in den neuen Grenzen der Stadt Lippstadt vertretenen Schützenvereine und Bruderschaften zum „Schützenring Lippstadt“ zusammen. Oberstes Ziel dieser Vereinigung ist die Koordination gemeinsamer Interessen.
11.02.1976 Beiratssitzung:

Es wurde einstimmig beschlossen, eine Schützenhalle zu bauen.

20.03.1976 Generalversammlung:

Der Südliche Schützenbund hatte 1735 Mitglieder.

31.07.1976 Die Genehmigung zum Bau einer eigenen Schützenhalle mit den Abmessungen 30 x 70 Meter wurde am Schützenfest- Samstag durch Frau Bürgermeister Dr. Christ und Herrn Stadtdirektor Herhaus an den Oberst Heinrich Floer und den Major Hans Hermes übergeben.


Letztmalig wurde im Jahr 1976 das Schützenfest unter Zelten gefeiert, die mit grünweißen Fahnen und Eichenlaubgirlanden geschmückt waren. Dieses stimmungsvolle Bild entstand im Jahr 1960.

05.08.1976 Der erster Spatenstich erfolgte zum Bau der Schützenhalle, und bereits am 10.10.1976 konnte bei einem Festakt der Grundstein gelegt werden.


V. l. n. r.: Karl Brues, Theo Dumke, August Kneer, Günther Boneberger, Manfred Lausträter, Heinz Horenkamp, Paul Schulte, Friedhelm Büttner, Fritz Topp, Norbert Wigge, Hermann Hatzfeld, Friedrich Köhne, Willi Stellmacher, Friedhelm Oel, Günther Lummer, Hubert Weßling kniend: Kaspar Schmidt;
auf dem Bagger sitzend: Otto Stellmacher

06.11.1976 Offiziersversammlung:

Es wurde mitgeteilt, dass der König die Kompanien zukünftig während ihrer Versammlungen besucht.

14.01.1977 Offiziersversammlung:

Der Oberst Heinrich Floer erklärte am Ende seiner Amtszeit, dass er sich aus Altersgründen nicht zur Wiederwahl stellt. Die Versammlung beschloss, ihn für die Wahl zum Ehrenoberst vorzuschlagen.
Hans Hermes wurde zum neuen Oberst des Südlichen Schützenbundes gewählt.
Heinz Wittmers wurde in das Amt des Majors gewählt.

20.02.1977 Beiratssitzung:

Es wurde beschlossen, dass jede Kompanie einmal im Jahr die Schützenhalle kostenlos benutzen kann. Für jede weitere Nutzung ist eine Mietgebühr zu entrichten.

01.05.1977 Nach umfangreicher Eigenleistung beim Bau der Schützenhalle wurde das Richtfest gefeiert.
06.08.1977 Der Südliche Schützenbund feierte vom 6. bis 8. August 1977 zum ersten Mal das Schützenfest in der neu erbauten Schützenhalle. Die offizielle Einweihung der Schützenhalle erfolgte am Schützenfest-Sonntag mit der Schlüsselübergabe durch den Kreisoberst Konrad Thiemeyer.
15.10.1977 Der Südliche Schützenbund richtete den erstmals vom Kreisschützenbund Lippstadt gefeierten Kreisschützenball aus.
05.08.1979 Bei einem Festakt wurde der 3. Kompanie am Schützenfest- Sonntag zu ihrem 30-jährigen Bestehen eine neue Fahne überreicht. Die Anschaffungskosten wurden zu einem großen Teil von den Schützen der 3. Kompanie getragen. Die bisherige Fahne wird seitdem bei Festumzügen als Traditionsfahne mitgeführt.
08.12.1980 Zahlreiche Interessenten trafen sich zur Vorbereitung der Gründung der 5. Kompanie des Südlichen Schützenbundes auf der „Süder Höhe“.
10.04.1981 Gründung der 5. Kompanie des Südlichen Schützenbundes:

In großer Anzahl trafen sich die Schützen im Gemeinschaftshaus des Schrebergartenvereins „Abendsonne“. Um 20:10 Uhr konnte der Oberst Hans Hermes die Gründungsurkunde an Hans-Friedrich Moos überreichen.

01.08.1981 Der Südliche Schützenbund feierte vom 1. bis 3. August 1981 sein 75-jähriges Gründungs-Jubiläum. Am Fest nahmen 31 Gastvereine teil. Die neu gegründete 5. Kompanie präsentierte sich während des Festes zum ersten Mal in der Öffentlichkeit.

Königspaar und Hofstaat beim 75-jährigen Jubelfest im Jahr 1981


Königspaar Hans-Rüdiger und Tilly Zassenhaus mit dem Hofstaat


Vordere Reihe v. l. n. r.: Gertrud Kreyenmeier, Helga Tollwerth, Königin Tilly Zassenhaus, König Hans-Rüdiger Zassenhaus, Eva Laufkötter, Gertrud Wetter Hintere Reihe v. l. n. r.: Horst Kreyenmeier, Ulrich Tollwerth, Adjutant beim Königspaar Bernfried Schütte, Klaus Laufkötter, Anton Wetter

1982 Der Vorstand des Südlichen Schützenbundes wurde im Jahr 1982 um die Position des Geschäftsführers erweitert. Dem Geschäftsführer wurde die Aufgabe übertragen, die Schützenhalle unter Berücksichtigung kommerzieller Gesichtspunkte zu vermarkten. Klaus Laufkötter wurde in dieses Amt gewählt.
18.01.1985 Beiratssitzung:

Die Position des 2. Schriftführers wird zukünftig nicht mehr besetzt.

13.06.1985 Der Öffentlichkeit wurde mitgeteilt, dass der Südliche Schützenbund das 7. Europa-Schützenfest am 12. und 13. September 1987 in Lippstadt ausrichten wird.
10.07.1985 GeschichteDas Emblem für das 7. Europaschützenfest wurde der Presse vorgestellt. Es wurde von Theodor Menne in Abstimmung mit dem Südlichen Schützenbund und dem Sauerländer Schützenbund entworfen.

Im Inneren des Kreises sind drei Wappen zu sehen – mittig das Wappen der Stadt Lippstadt, rechts das Wappen des Sauerländer Schützenbundes und links das Wappen des Altkreises Lippstadt.

Darüber schwebt der Schützenadler des Südlichen Schützenbundes.

 

 

Emblem zum 7. Europaschützenfest

18.10.1985 Beiratssitzung:

Der Rendant Werner Sommer scheidet zum 31.12.1985 aus dem Vorstand aus.

06.12.1985 Erstmals wurden alle Schützen, die älter als 60 Jahre waren, mit ihren Ehefrauen oder Lebensgefährtinnen zu einem Seniorennachmittag in die Schützenhalle eingeladen.


Seniorennachmittag in der Südlichen Schützenhalle (Foto 2004)

21.02.1986

Beiratssitzung:

Theodor Menne erstellte ein neues Vereins-Emblem für den Südlichen Schützenbund. Es zeigt neben dem Schützenadler des Südlichen Schützenbundes die St.-Joseph-Kirche, den „Wasserturm“, das markante Wahrzeichen des Lippstädter Südens, und das Wappen der Stadt Lippstadt mit der Lippischen Rose.

15.03.1986 Generalversammlung:

Der bisherige Rendant Werner Sommer wurde aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenmajor auf Lebenszeit in den Stab gewählt.

01.08.1986 Bei der ersten offiziellen Veranstaltung zum 7. Europa-Schützenfest wurde in der Südlichen Schützenhalle in einem festlichen Rahmen vom Präsidenten der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen, General a. D. Leo Jans, die Europa-Fahne an den Lippstädter Bürgermeister Franz Klocke übergeben.
31.10.1986 Offiziersversammlung:

Der Major Friedhelm Dirks stellte sich nicht zur Wiederwahl. Zu seinem Nachfolger wurde Heinz Josef Schulte gewählt.

20.02.1987 Beiratssitzung:

Der Oberst Heinz Wittmers stellte ein Muster des vereinseigenen Verdienstordens in den Stufen Bronze, Silber und Gold vor. Die Einführung und Bestellung der Orden wurde beschlossen.
Heinz Klegraf wurde vorübergehend als 2. Schriftführer eingesetzt.

1987 Der Südliche Schützenbund hatte 1800 Mitglieder.
15.05.1987 Beiratssitzung:

Es wurde beschlossen, eine Anstecknadel mit dem Vereins- Emblem des Südlichen Schützenbundes zu bestellen.

20.08.1987 Der Minister für das Post- und Fernmeldewesen, Dr. Christian Schwarz-Schilling, übergab persönlich in Lippstadt Briefmarkenalben mit der Sonderbriefmarke, die zum 7. Europa-Schützenfest herausgegebenen wurde. Es wurden 30 Millionen Sonderbriefmarken gedruckt mit der Aufschrift:
EUROPA-SCHÜTZENFEST
LIPPSTADT 1987
11.09.1987 Der Südliche Schützenbund richtete das Kreisschützenfest aus.
12.09.1987 Der Südliche Schützenbund organisierte gemeinsam mit dem Sauerländer Schützenbund vom 12. bis 13. September 1987 das 7. EUROPA-SCHÜTZENFEST.
14.09.1987 Der Patriot berichtete in der Beilage zur Ausgabe vom 14. September 1987 zum Europa-Schützenfest:

Das war einmalig!
Lippstädter bewältigen Europa-Schützenfest mit Bravour Lippstadt. Für zwei Tage war Lippstadt die heimliche Hauptstadt
Europas: 30000 Schützen aus zwölf Nationen und noch einmal genau so viele Besucher trafen sich hier zur Feier des 7. Europa-Schützenfestes. Ein solches Fest der Superlative hat Lippstadt bisher noch nicht erlebt. Da war das Kompliment des Schirmherrn Otto von Habsburg an die Bürger der EuroCapitale nur zu berechtigt:

„Dies ist ein Erfolg der ganzen Stadt. Was Sie hier geleistet haben, war erstklassig!"

Die Krönung dieses Europafestes war der tolle Schuss, mit dem ein Lippstädter die Würde des Europa-Schützenkönigs errang: Horst Walter aus Rixbeck regiert jetzt für zwei Jahre die Schützen Europas. Absoluter Höhepunkt dieses zweitägigen Festes war gestern Nachmittag der grandiose Festzug. Über 250 Vereine aus zahlreichen europäischen Ländern hatten Abordnungen zu diesem Zug entsandt, der sich auf einer Länge von sieben Kilometern durch die Stadt bewegte.

30000 Gäste jubelten vom Straßenrand aus den teilweise farbenprächtig uniformierten Schützen und den Musikkapellen zu. Eine großartige Leistung absolvierten auch die Ordnungskräfte, die hunderte von Bussen und tausende von Privatwagen auf die Parkplätze dirigierten und am Ende für eine reibungslose Abfahrt der von weither angereisten Schützen und Gäste sorgten.

09.12.1987 Vorstandssitzung:

Ab Jahreswechsel 1987/88 erhielten alle Schützen in Verbindung mit einem Neujahrsgruß eine schriftliche Einladung zum Winterball.

24.06.1988 Offiziersversammlung:

Oberst Heinz Wittmers stellte sich nach Ablauf seiner Amtszeit nicht wieder zur Wahl.
Oberstabsarzt Dr. Büker gab bekannt, dass er zum Ende des Jahres sein Amt nach einer Tätigkeit von fast 15 Jahren zur Verfügung stellt.

05.08.1988 Dem Südlichen Schützenbund wurde aufgrund des Beschlusses des Rates der Stadt Lippstadt vom 27. Juni 1988 für die Verdienste auf dem Gebiete der Völkerverständigung, insbesondere für die Ausrichtung des 7. Europa-Schützenfestes, die Bronze-Plastik „Graf Bernhard“ durch den Bürgermeister der Stadt Lippstadt verliehen.
07.08.1988 Am Schützenhochamt nahm erstmals die Fahnenabordnung des Südlichen Schützenbundes teil.
04.11.1988 Offiziersversammlung:

Hans Friedrich Moos wurde als Oberst gewählt. Er übernahm die Vereinsführung am 01.01.1989.

04.03.1989 Generalversammlung:

Der ehemalige Oberst Heinz Wittmers wurde aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenoberst auf Lebenszeit in den Stab gewählt. Während seiner siebenjährigen Amtszeit als Oberst organisierte er die Ausrichtung des 7. Europa-Schützenfestes im September 1987 in Lippstadt.

 

 

 

 

 

 

 

Heinz Wittmers, Oberst des Südlichen Schützenbundes von 1983 bis 1988

Als Anerkennung seiner Verdienste um die Vorbereitung des Hochfestes der europäischen Schützengemeinschaft wurde er persönlich vom Stifter und Großmeister des „Ritterordens vom hl. Sebastianus in Europa“ - Erzherzog Otto von Habsburg- als Ritter in den Orden aufgenommen. Über 30 Jahre gehörte Heinz Wittmers dem Offizierskorps des Südlichen Schützenbundes an - als Fahnenoffizier, als Adjutant des Majors, als Major und in den letzten Jahren als Oberst und 1. Vorsitzender des Vereins. Dieses Amt bekleidete er bis Ende 1988.

Neben der Organisation des 7. Europa-Schützenfestes, welches als größte Leistung in seiner Offizierslaufbahn zu werten ist, war er beim Bau der Schützenhalle, bei den Vorbereitungen zum 75-jährigen Jubelfest des Südlichen Schützenbundes und bei der Ausrichtung von zwei Kreisschützenfesten aktiv beteiligt. Aufgrund seiner Verdienste um den Südlichen Schützenbund wurde Dr. Klaus Bücher zum Ehrenoberstabsarzt auf Lebenszeit in den Stab gewählt. Aufgrund seiner Verdienste um den Südlichen Schützenbund wurde Heinz Horenkamp zum Ehrenmajor auf Lebenszeit in den Stab gewählt.

06.08.1989 Während des Schützenfestes am 6. bis 8. August 1989 feierte die 3. Kompanie ihr 40-jähriges Gründungs-Jubiläum. Nach dem Aufmarschieren des Bataillons am Sonntagnachmittag vor dem Gasthof Hesse übergab Kreisoberst Konrad Thiemeyer zwei neue Fahnen an die Schützen.

Diese Fahnen wurden durch den Pfarrer Heinrich Rüffer am Vormittag während des Hochamtes geweiht. Hierbei verdeutlichte er, dass Fahnen nicht Vergangenes symbolisieren, sondern ein Sinnbild der Einheit, der Brüderlichkeit und der Verbundenheit einer sich zusammengehörig fühlenden Gemeinschaft der Gegenwart und der Zukunft seien.

24.03.1990 Generalversammlung:

Die bisherige Form der Schießsportabteilung wurde aufgelöst. Am 05.05.1989 erfolgte eine Neugründung mit der Maßgabe, die Anerkennung der Gemeinnützigkeit zu erhalten. Dies war eine Voraussetzung für die Aufnahme in den Westfälischen Schützenbund und in den Landessportbund. Fördergelder konnten nun beantragt werden. Die Einbindung der Schießsportabteilung in den Südlichen Schützenbund wurde vertraglich geregelt. Eine Satzungsanpassung wurde vorgenommen. Der vollständige Name der Schießsportabteilung lautet:

Schießsportabteilung des Südlichen Schützenbundes e. V.

18.05.1990 Offiziersversammlung:

Der Schriftführer Major Jochen Hansen stand für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung.

05.08.1990 Wegen der großen Hitze marschierten die Schützen und auch die Offiziere während des Festumzuges ohne Uniformrock.
02.11.1990 Offiziersversammlung:

Heinz Klegraf wurde zum Schriftführer gewählt.

05.02.1991 Vorstandssitzung:

Zur Rationalisierung der Vorstandsarbeit wurde ein Computer angeschafft.

22.02.1991 Beiratssitzung:

Auf Beschluss des Vorstandes wurden die Kompaniefahnen restauriert. Die Kosten wurden vom Verein übernommen. Im Gegenzug gingen die Kompaniefahnen in den Besitz des Südlichen Schützenbundes über.

16.03.1991 Beiratssitzung:

Es wurde eine neue Vogelstange in Auftrag gegeben mit der Maßgabe, dass sie von der Vogelwiese auf den Festplatz umgesetzt werden kann.

14.06.1991 Beiratssitzung:

Ab dem Jahr 1992 wählt der König seinen Adjutanten selbst.

28.07.1991 Einweihung der neuen Vogelstange auf der Vogelwiese. Alle noch lebende Könige wurden zum Pokalschießen eingeladen.
04.08.1991 Die 4. Kompanie feierte während des Schützenfestes vom 3. bis 5. August 1991 ihr 40-jähriges Gründungsjubiläum. Der Oberst überreichte an den Hauptmann der Kompanie einen Fahnenwimpel. Dem Blasorchester Hellinghausen, das die Festlichkeiten des Südlichen Schützenbundes seit 25 Jahren musikalisch begleitete, wurden Glückwünsche übermittelt.
28.03.1992 Generalversammlung:

Es wurde über die Altersstruktur der Vereinsmitglieder berichtet. Das Durchschnittsalter betrug 48,3 Jahre. Der Oberst forderte, dass die Jugend verstärkt bei Führungsaufgaben eingebunden wird.

26.07.1992 Nach 15-jähriger Unterbrechung griff der Südliche Schützenbund eine alte Tradition wieder auf. Eine Woche vor dem Schützenfest wurde am Sonntag für alle Schützen wieder ein Vorexerzieren durchgeführt. Eingeladen wurde die gesamte Schützenfamilie. Die Jungschützen im Alter von 18 bis 23 Jahren führten ein Pokalschießen durch.
01.08.1992 Zum Schützenfestes am 1. bis 3. Aug. 1992 wurden einige Neuerungen eingeführt:

Die Kranzniederlegung durch den Oberst und die Königin wurde von Sonntag auf den Samstag vorgezogen. Auf die Kutschen wurde ab 1993 verzichtet. Das Königspaar und der Hofstaat marschierten im Festzug mit.

07.10.1992 Der Ehrenoberst Hans Hermes verstarb im Alter von 76 Jahren und wurde am 12.10.1992 zu Grabe getragen. Unter seiner Führung nahm der Südliche Schützenbund einen großen Aufschwung.

Zu seinen besonderen Verdiensten gehörte der Bau der Schützenhalle Im Weihewinkel. Mit dem Bau wurde am 5. Aug. 1976 begonnen. Bereits im darauf folgenden Jahr wurde das Schützenfest in der Schützenhalle gefeiert.

 

 

 

 

 

Hans Hermes, Oberst des Südlichen Schützenbundes von 1977 bis 1982

17.11.1992 Der Südliche Schützenbund richtete den Kreisschützenball in der Südlichen Schützenhalle aus.
19.02.1993 Die Königin Luise Stahn verstarb im Regentschaftsjahr und wurde am 19.02.1993 mit allen Ehren zu Grabe getragen.
06.03.1993 Generalversammlung:

Schützenbrüder, die bereits die Würde des Zepter- oder Kronprinzen erringen konnten, sind zukünftig beim Wettbewerb um diese Würde ausgeschlossen. um diese Würde ausgeschlossen.
Der seit 1982 unverändert gebliebene Jahresbeitrag wurde von 25,– DM auf 35,– DM angehoben.

20.03.1993 Der König Erich Stahn trat wegen des Todes seiner Frau zurück.
06.06.1993 Die Königswürde für das Jahr 1993 wurde erneut durch ein Vogelschießen ermittelt.
29.10.1993 Offiziersversammlung:

Der Pachtvertrag für die „Vogelwiese“ wurde nicht verlängert. Das Vogelschießen wird auf dem vereinseigenen Festplatz durchgeführt.

26.02.1994 Der Südliche Schützenbund richtete das Frühlingsfest des Stadtschützenringes aus.
05.03.1994 Der Oberst H. F. Moos berichtete in der Generalversammlung dass der Südliche Schützenbund nun 1920 Mitglieder zählt.
29./30.04.1994 Vorstandssitzung:

Der Große Zapfenstreich findet erstmals auf dem Festplatz vor der Vogelstange statt.

31.07.1994 Während des Vorexerzierens wurde die von der „Vogelwiese“ auf den vereinseigenen Festplatz umgesetzte Vogelstange am neuen Standort eingeweiht. Anschließend ermittelten die Jungschützen bei einem Vogelschießen den Sieger des Jungschützenpokals.
06.08.1994 Beim Schützenfest vom 6. bis 8. Aug. 1994 wurden einige Änderungen gegenüber den Vorjahren vorgenommen:

Das Fest wurde nur auf dem vereinseigenen Gelände ausgerichtet. Die Kompanien rückten zusammen. Sie feierten auf der Festwiese ein „gemeinsames“ Schützenfest.
Der Große Zapfenstreich fand am Samstagabend erstmals auf dem Festplatz vor der Vogelstange statt. Am Schützenfest- Montag wurde auch hier zum ersten Mal der Vogel abgeschossen.

19.05.1995 Beiratssitzung:

Eberhard Wiemeyer wurde zum Hallenmajor gewählt.

09.03.1996 Generalversammlung:

Der zurückgetretene Hallenmajor Heinz Nagel wurde aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenmajor auf Lebenszeit in den Stab gewählt.

19.05.1996 Der Ehrenoberstleutnant Fritz Schütte verstarb im Alter von 89 Jahren. Fritz Schütte war über 70 Jahre Mitglied des Südlichen Schützenbundes, 40 Jahre Mitglied des Vorstandes in der Funktion als Schriftführer. Im Jahr 1929 konnte er die Königswürde im Südlichen Schützenbund erlangen.

Wenn es galt, die Belange des Schützenbundes zu vertreten, stellte er seine ganze Kraft und seine vorbildliche Persönlichkeit zur Verfügung. Aufgrund seiner außerordentlichen Verdienste wurde er nach Beendigung seiner aktiven Vorstandstätigkeit zum Ehrenoberstleutnant auf Lebenszeit im Stab ernannt.

28.07.1996 Mit Blick auf das bevorstehende 90-jährige Jubelfest wurde beim Vorexerzieren das Königspokalschießen durchgeführt. 20 ehemalige Könige und der amtierende Regent Wolfgang Spiekermann nahmen an diesem Wettbewerb teil. König der Könige wurde Max Haase, der bereits 1972 die Königswürde erringen konnte.
03.08.1996 Der Südliche Schützenbund feierte vom 3. bis 5. Aug. 1996 sein 90-jähriges Gründungs-Jubiläum. Am Sonntag nahmen 13 Gastvereine mit 2500 Schützen sowie 11 Musikkapellen am Festumzug teil. Der Südliche Schützenbund selbst stellte nahezu 600 Schützen.
03.08.1996 Während des 90-jährigen Jubelfestes des Südlichen Schützenbundes feierte die 4. Kompanie eine seit 20 Jahren mit der Germania- Kompanie des St.-Sebastianus-Schützenvereins Düsseldorf bestehende Schützenfreundschaft. Erste Kontakte ergaben sich im Jahr 1974. Im Jahr 1976 nahm zum ersten Mal eine Abordnung aus Düsseldorf am Schützenfest im Süden teil.
30.08.1996 Beiratssitzung:

Beim Vogelschießen um die Würde des Zepter- und Kronprinzen wurden ehemalige Könige ausgeschlossen.


Königspaar und Hofstaat beim 90-jährigen Jubelfest im Jahr 1996


Das Königspaar Wolfgang und Rosi Spiekermann mit dem Hofstaat


Vordere Reihe v. l. n. r: Bärbel Kolb, Margot Dickhut, Marion Frenser, Jubelkönig Theo Feldmann, Jubelkönigin Marlies Feldmann, Königin Rosi Spiekermann, König Wolfgang Spiekermann, Ursula Klein, Hannelore Ludwig, Jutta Stube

Hintere Reihe v. l. n. r: Gerd Kolb, Hermann Dickhut, Kronprinz Bernd Frenser, Jubelkönigsadjutant Heinz Kleegraf, Königsadjutant Helmut Brock, Zepterprinz Guido Köhne, Rolf Klein, Bruno Ludwig, Konrad Stube

01.10.1997 Der Ehrenmajor Heinz Horenkamp verstarb.
27.07.1997 Beim Vorexerzieren wurde der Pokal der Kronprinzen ausgeschossen. Doppelten Erfolg hatte Gisbert Jathe. Er schoss das Zepter und den Adler mit dem 102. Schuss von der Stange.
11.01.1998 Die 2. Kompanie feierte im Gasthof Hesse bei einem Frühschoppen ihr 90-jähriges Bestehen.
20.02.1998 Beiratssitzung:

Wolfgang Casties wurde als Nachfolger von Friedhelm Oel zum Platzmajor gewählt.

14.03.1998 Generalversammlung:

Nach 20-jähriger Tätigkeit als Platzmajor wurde Friedhelm Oel aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenmajor auf Lebenszeit in den Stab gewählt.

25.07.1998 Das Vorexerzieren wurde erstmals am Samstag - in der Woche vor dem Schützenfest - durchgeführt. In den Vorjahren fand es jeweils am Sonntag vor dem Schützenfest statt.
05.02.1999 Offiziersversammlung:

Anton Wetter beendete nach 15 Jahren Vorstandszugehörigkeit zum Ende des Jahres 1998 seine Tätigkeit als Rendant. Der bisherige Schriftführer Heinz Klegraf wurde als sein Nachfolger gewählt.
Als neuer Schriftführer wurde Heinz Hubert Dahlhoff – bisher Adjutant des Majors – gewählt.

27.03.1999 Generalversammlung:

Der ehemalige Rendant Anton Wetter wurde zum Ehrenmajor auf Lebenszeit in den Stab berufen. Letztmalig verlas er den Kassenbericht des Südlichen Schützenbundes.

24.07.1999 Das Jungschützen-Pokalschießen konnte Thomas Wiese für sich entscheiden.
31.07.1999 Am Schützenfest-Samstag entfiel erstmalig zur Straffung des Festaktes die „Hauptmannrede“. Diese Regelung wird auch zukünftig beibehalten.
31.07.1999 Die 3. Kompanie feierte ihr 50-jähriges Jubiläum.
01.08.1999 Der Oberst Hans Friedrich Moos gratulierte am Schützenfest- Sonntag den Schützen der 3. Kompanie zum 50-jährigen Bestehen ihrer Kompanie und überreichte einen Fahnenwimpel.
01.10.1999 Offiziersversammlung:

Beim Rückblick auf das Schützenfest 1999 bedankte sich der Oberst Hans-Friedrich Moos bei Helmut Walter für die seit Jahren kostenlose Anfertigung der Schützenvögel.

Drei Generationen der Familie Walter fertigten Schützenvögel für den Südlichen Schützenbund an. Begonnen hatte der Oberst Johann Walter, und heute wird diese Tradition von seinem Enkel Helmut Walter fortgesetzt.

 

 

Der Schützenvogel des Jahres 2005

26.11.1999 Schützenausstellung des Kreisschützenbundes Lippstadt in der Südlichen Schützenhalle zum Thema:
„Sehenswertes aus der Welt der Schützen“ Die ausgestellten Exponate dokumentierten Heimat- und Kulturgeschichte.
18.03.2000 Generalversammlung:

Hubert Bartmann und Josef Herberhold wurden aufgrund ihrer großen Verdienste für den Südlichen Schützenbund als Ehrenhauptleute auf Lebenszeit in den Stab berufen.

12.05.2000 Beiratssitzung:

Der Fahnenkommandeur Karl Heinz Finke trat zurück. Nachfolger wurde sein bisheriger Stellvertreter Manfred Lausträter.

05.08.2000 Beim Schützenfest im Jahr 2000 wurden eine Reihe von zukunftweisende Änderungen gegenüber den Vorjahren eingeführt, um den Festablauf attraktiver und zeitgemäßer zu gestalten:

Am Zapfenstreichzug nahm jetzt das gesamte Bataillon teil, während in den Vorjahren die beiden Züge nur von den Offizieren gebildet wurden. Erstmalig marschierten die Offiziere und Schützen bei diesem Zapfenstreich in einer schwarzen Hose. Nur die kommandierenden Offiziere trugen einen Degen. Anstelle des Hochamtes am Sonntagvormittag besuchten die Schützen am Sonnabendnachmittag einen ökumenischen Gottesdienst in der St.-Joseph-Kirche. Anschließend erfolgte die Kranzniederlegung am Ehrenmal.


Einzug der Fahnen zum ökumenischen Gottesdienst (2005) in die St.-Joseph-Kirche


Kranzniederlegung (2005) durch die Königin und Ansprache des Obersts am Ehrenmal


Marsch zu einem Ständchen für den Bürgermeister der Stadt Lippstadt und für den Geschäftsführenden Vorstand des Südlichen Schützenbundes auf dem „Von-Galen-Platz“.


Ständchen (2005) auf dem „Von-Galen-Platz“ für den Bürgermeister der Stadt Lippstadt und für den Geschäftsführenden Vorstand des Südlichen Schützenbundes.

Danach Marsch zu einem Musikstück für die Kompaniehauptleute im Bereich der 2. Kompanie. Der Ort für das Musikstück wechselt von Jahr zu Jahr. Dieses gemeinsame Musikstück für die fünf Hauptleute ersetzte die Ständchen, die in den Vorjahren im Bereich der Kompanielokale gebracht wurden. Am Schützenfest-Samstag entfiel erstmalig zur Straffung des Festaktes die „Damenrede“.

Die Anzahl der Biertheken auf der Festwiese wurde von fünf auf drei reduziert. Die Kompanien rückten näher zusammen und feierten ein gemeinsames Fest. Am Montagmorgen wurde erstmals gemeinsam in der Schützenhalle gefrühstückt.

29.08.2000 Vorstandssitzung:

Die 1. Kompanie stellt zukünftig drei Schellenbaumträger. Sie haben den Rang eines Leutnants und gehören nicht zum Stab. Sie bleiben der Kompanie zugeordnet.

01.09.2000 Beiratsbeschluss:

Ehemalige Könige des Südlichen Schützenbundes werden nur dann zum Schießen um die Königswürde zugelassen, wenn keine anderen Bewerber vorhanden sind. Ebenso wurden sie ausgeschlossen für das Schießen um die Würde des Zepter- und des Kronprinzen.

2001 Der Winterball wurde wieder in Winterfest umbenannt.
28.02.2001 Der Gasthof Hesse, Vereinslokal seit der Gründung des Südlichen Schützenbundes im Jahr 1906, schloss für immer seine Türen. Ein unersetzlicher Teil im Vereinsleben ging verloren.
02.03.2001 Beiratssitzung:

Nach der Schließung des Gasthofes Hesse finden die Vereinsversammlungen in der Schützenhalle statt. Den Getränkeservice übernehmen reihum die Kompanien.

17.03.2001 Generalversammlung:

Die Schützen wurden darüber informiert, dass zukünftig lt. Beiratsbeschluss vom 02.03.2001 die Thronverabschiedung entfällt. Entscheidend für diese Änderung waren die fehlenden Räumlichkeiten durch die Schließung des Vereinslokals sowie das mangelnde Interesse der Offiziere und der Schützen an dieser Veranstaltung.

24.11.2001 Der Kreisschützenbund Lippstadt feierte den Kreisschützenball in der Südlichen Schützenhalle.
17.05.2002 Beiratsversammlung:

Auf die musikalische Unterhaltung während der Generalversammlung wird zukünftig verzichtet
14.06.2002 Offiziersversammlung:

Der Oberst Hans-Friedrich Moos gab bekannt, dass er vorzeitig zum Ende des Jahres 2002 sein Amt als Oberst niederlegt. Weiter wurde bekannt gegeben, dass sich der Major Klaus Laufkötter nach über 20-jähriger Tätigkeit für das Amt des Geschäftsführers nicht wieder zur Wahl stellt.

21.02.2003 Offiziersversammlung:

Die Jungschützen erhalten aus ihren Reihen einen Ansprechpartner. Er hat den Rang eines Leutnants (ohne Stimmrecht) und vertritt die Interessen der Jungschützen in der Offiziersversammlung. Ebenso nimmt er Vorgaben der Offiziersversammlung zur Übermittelung an die Jungschützen entgegen.

25.01.2003 Von diesem Tag an ist der Südliche Schützenbund im Internet vertreten unter der Adresse:
www.suedlicher-schuetzenbund.de
08.03.2003 Generalversammlung:

Der ehemalige Oberst Hans Friedrich-Moos und der ehemalige Geschäftsführer Major Klaus Laufkötter wurden von der Generalversammlung aufgrund ihrer Verdienste zu Ehrenoffiziere auf Lebenszeit in den Stab gewählt. Der Major Klaus Laufkötter gehörte über 20 Jahre dem Vorstand als Geschäftsführer an.

Hans Friedrich-Moos hatte den Südlichen Schützenbund dreizehn Jahre als Oberst und 1. Vorsitzender geführt. Im Jahr 1981 wurde aufgrund seiner Initiative die 5. Kompanie gegründet. Er wurde der erste Hauptmann dieser Kompanie.

 

 

 

Hans-Friedrich Moos, Oberst des Südlichen Schützenbundes von1989 bis 2002

2003

Der Vorstand des Südlichen Schützenbundes trifft sich an jedem Montag um 19:00 Uhr im Büro in der Schützenhalle, um laufende Vorgänge zu besprechen. Offiziere und Schützen haben dann die Möglichkeit, anstehende Probleme dem Vorstand vorzutragen. Ab 2003 fand am Schützenfest-Sonntag das Frühkonzert am neuen Vereinslokal Ortwein statt, nachdem es vorübergehend ausgesetzt wurde.

11.04.2003 Außerordentliche Offiziersversammlung:

Die am 11. Oktober 2002 durchgeführte Wahl des Vorstandes wurde wegen eines Formfehlers für ungültig erklärt. Bei der erneut durchgeführten Wahl wurden bestätigt:

Heinz Josef Schulte Oberst und 1. Vorsitzender
Heinz Hubert Dahlhoff Major und 2. Vorsitzender
Günter Ruppertz Rendant
Guido Grote Schriftführer
Heinz Klegraf Geschäftsführer

Der Südliche Schützenbund hat Aufnäher mit dem Vereinswappen für die Schützenröcke angeschafft. Erstmals wurde über diesen Vorgang in der Beiratssitzung am 10.10.1986 (in der Bahnhofsgaststätte) diskutiert.
27.07.2003

Während des Vorexerzierens wurde erstmals um die Würde des Jungschützenkönigs, des -kronprinzen und des –zepterprinzen geschossen. Die offizielle Ehrung mit der Überreichung der Königskette und der Orden erfolgte am Schützenfest-Samstag. Beim Festumzug am Sonntag marschierte der Jungschützenkönig mit seinen Prinzen in seiner Kompanie hinter dem Hauptmann.

06.03.2004 Generalversammlung:
Für die Neufassung der Vereinssatzung wurden Textabweichungen gegenüber der Fassung vom 10. März 1985 vorgetragen und zur Abstimmung gebracht. Vom Vorstand wurden die Hauptleute Gerhard Steinmann und Theodor Menne als Ehrenoffiziere vorgeschlagen. Sie wurden von der Versammlung aufgrund ihrer Verdienste zu Ehrenoffizieren auf Lebenszeit in den Stab gewählt.
25.06.2004 Beiratssitzung:
Die neue Satzung in der Fassung vom 6. März 2004 wurde beim Gericht eingetragen. Kopien der Satzung wurden an die Hauptleute verteilt.
01.10.2004 Nach der Schließung des Gasthofes Hesse hatte der Südliche Schützenbund vorübergehend kein Vereinslokal. Mit der Überreichung einer Urkunde an den Gastwirt des Gasthofes Ortwein, Milan Djerkovic, wurde der offizielle Wechsel zum neuen Vereinslokal vollzogen.
15.10.2004 Offiziersversammlung:

Der Hallenmajor Eberhard Wiemeyer und der Oberstabsarzt Dr. Gerd Lonauer stellten ihre Ämter zur Verfügung.

10.01.2005 Vorstandssitzung:

Dr. Matthias Hillebrand wurde zum Stabsarzt und Herbert Hölscher zum Hallenmajor gewählt. Vom Beirat wurden beide Wahlen bestätigt.

18.02.2005 Beiratssitzung:

Der Schriftführer Guido Grote trat am 15. Januar 2005 von seinem Amt zurück. Als Nachfolger im Rang eines Hauptmanns wurde Detlef Eikermann gewählt.

05.03.2005 Generalversammlung:

Der Hallenmajor Eberhard Wiemeyer und der Oberstabsarzt Dr. Gerhard Lonauer wurden vom Vorstand zu Ehrenoffizieren auf Lebenszeit vorgeschlagen und von der Versammlung aufgrund ihrer Verdienste zu Ehrenoffizieren auf Lebenszeit in den Stab gewählt.

11.04.2005

Erstmalig wurde die seit Jahren während des Schützenfestes übliche Ehrung der Jubilare ab 40 jähriger Vereinszugehörigkeit vom Sonntagnachmittag auf den Montagvormittag verlegt. Die Verleihung der Verdienstorden an Offiziere und Schützen erfolgt weiterhin am Samstagabend während des offiziellen Festaktes.

24.06.2005 Beiratssitzung:

Einstimmig wurde beschlossen, dass ehemalige Könige nach 10 Jahren zum Schießen um die Königswürde wieder zugelassen werden.

20.11.2005 Beiratssitzung:

Der Vorstand hatte Dr. Hans Dieter Oberesch zum Justitiar gewählt. Der Beirat bestätigte diese Wahl einstimmig.

16.01.2006 1906 - 2006 Einhundert Jahre Südlicher Schützenbund

Das Jubiläumsjahr 2006 beginnt am 28.Januar 2006 um 20:00 Uhr mit dem Winterball in der festlich dekorierten Schützenhalle des Südlichen Schützenbundes
24.01.2006 Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum

In einer Pressekonferenz am 19.1.2006 wurde die Festschrift zum 100-jähirgen Jubiläum von Horst Trippe vorgestellt. Die Festschrift umfasst 220 Seiten und ist 4-farbig gedruckt.
18.03.2006 Gründungsfest

Am 18.3.2006 feierte der Südliche Schützenbund mit rund 1.400 Schützenbrüdern und Schützenschwestern, Gästen, Freunden und Bekannten taggenau sein 100-jähriges Jubiläum.
13.05.2006 1.Kompanie feiert 100-jähriges Jubiläum

Unter dem Motto 100 Jahre im Schritt der Zeit feierte die 1. Kompanie am 13.5.2006 in unserer Südlichen Schützenhalle ihr Jubiläumsfest
07.06.2006 Fußballweltmeisterschaft in der Schützenhalle

Zur Fußball WM 2006 in Deutschland, wurden im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums alle Fußballspiele der deutschen Mannschaft und die des Halbfinals und des Endspiels auf einer Großbildleinwand in der Südlichen Schützenhalle übertragen.
25.06.2006 25.jähriges Bestehen der 5.Kompanie

Am 25.06.2006 feierte die 5.Kompanie in unserer Schützenhalle ihr 25.jähriges Bestehen.

15.07.2006 Grüner Ball & Jahrhundertschießen der Schießsportabteilung

Die Schießsportabteilung des Südlichen Schützenbundes veranstaltete einen Grünen Ball und am 16.07.2006 ein Jahrhundertschießen aller noch lebenden Könige.
05.08.2006 Größter Festumzug im Süden seit Europa Schützenfest

Der Südliche Schützenbund empfing zum 100-jährigem Bestehen über 2000 Schützen. Der Zapfenstreich und die Ballnacht läuten Feierlichkeiten am Samstag ein. 24 Gastvereine erwiesen dem Südlichen Schützenbund zum 100-jährigen Jubiläum die Ehre. Festredner lobten den Zusammenhalt in Verein und Ortsteil, und der Kreisoberst, Karl-Heinz Benteler zeichnete zugleich den Schützenbruder Theodor Menne mit dem Orden für Hervorragende Verdienste des Sauerländischen Schützenbundes aus.
14.09.2007 20. Bundesschützenfest in Warstein Vom 14.-16.09.2007
  100.jähriges Bestehen der 2.Kompanie

Die 2. Kompanie des Südlichen Schützenbundes feierte ihr 100-jähriges Bestehen. Die „Margeriten-Revue“ wartete mit Musik und Erinnerungen auf und verwandelte die Festhalle in die alte Vogelwiese.

11.09.2008 Vorstandssitzung:

Es wurde beschlossen das die Internetseite des Südlichen Schützenbundes durch einen Medienoffizier im Stab gepflegt werden soll. Im Rang eines Oberleutnants wurde Magnus Lindemann in dieses Amt gewählt.
Der Beirat bestätigte diese Wahl einstimmig.
10.10.2008 Offizierssitzung:

Der Oberst Heinz-Josef Schulte stellte sich nach 40 Jahren Offizierstätigkeiten im Verein nicht für eine Wiederwahl zu Verfügung. Auch der amtierende Major Heinz-Hubert Dahlhoff legte sein Amt nieder.

14.10.2008 Offizierssitzung:

In einer außerordentlichen Offiziersversammlung am Dienstag den 14.10.2008, wurde Wolfgang Kemmerling mit großer Mehrheit zum neuen Oberst und zum 1.Vorsitzenden des Südlichen Schützenbund gewählt.

02.11.2008 Offizierssitzung:

In einer weiteren außerordentlichen Offiziersversammlung wurde Ralf Schulte als neuer Major und zum 2.Vorsitzenden des Südlichen Schützenbundes gewählt.

13.08.2008 Gründung eines Vereins zur Erhaltung der Südlichen Schützenhalle

Aufgrund der hohen Betriebs- und Unterhaltskosten der Südlichen Schützenhalle, hat Günter Ruppertz eine Gründungsveranstaltung für einen Förderverein zur Erhaltung der Schützenhalle am 13.08.2009 einberufen. Mit einer großen Mehrheit wurde der Verein „Fördervereins zur Erhaltung der Südlichen Schützenhalle" gegründet. Der Vorstand setzt sich zusammen aus: 1.Vorsitzender: Günter Ruppertz
2.Vorsitzender: Peter Brannekemper
Kassierer: Rainer Liebersbach
Schriftführer: Heinz Jürgens
Vertreter des Schützenvereins: Heinz J. Schulte
Erster Beisitzer: Dirk Walter
Zweiter Beisitzer: Daniel Brandt
Dritter Beisitzer: Thorsten Mackenbrock
07.01.2009 Das Eingangstor zum Schützenplatz wurde, durch die Fa.Brannekemper, überarbeitet und am 07.01.2009 wieder eingehängt
28.02.2009 Generalversammlung:

Der ehemalige Oberst Heinz-Josef Schulte und der ehemalige Major Heinz-Hubert Dahlhoff wurden vom Vorstand zu Ehrenoffizieren auf Lebenszeit vorgeschlagen. Die Versammlung hat aufgrund ihrer Verdienste Heinz-Josef Schulte als Ehrenoberst und Heinz-Hubert Dahlhoff als Ehrenmajor auf Lebenszeit in den Stab gewählt.

17.07.2009 1.Modernisierung durch den neu gegründeten Förderverein

Die Haupteingangstür, sowie das Eingangsportal zur Vogelwiese wurden erneuert.
19.07.2009 Die 3.Kompanie feiert Ihr 60.Jähriges Bestehen

Am 19.07.2009 feiert die 3.Kompanie Ihr 60.jähriges Bestehen auf dem Schulhof der Grundschule an der Pappelallee

02.08.2009 Der Südliche Schützenbund richtet das 1.Lippstädter Oktoberfest aus.
20.09.2009 Die 2.Modernisierung durch den Förderverein.

An der Südseite der Schützenhalle wurden die Fenster durch neue Eingangsportale ersetzt

01.12.2009 1.Mitgliederversammlung des Fördervereins zur Erhaltung der Südlichen Schützenhalle.

Nach den neuen Wahlen setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen:
1.Vorsitzender: Peter Brannekemper
2.Vorsitzender: Rainer Liebersbach
Kassierer: Martin Oelenberg
Schriftführer: Dirk Dollase
Vertreter des Schützenvereins: Heinz J. Schulte
Erster Beisitzer: Dirk Walter
Zweiter Beisitzer: Daniel Brandt
Dritter Beisitzer: Thorsten Mackenbrock
17.04.2010 1. Lippstädter Kernstadtschützenfest

Zur Erinnerung an die Gründung der Stadt Lippstadt vor 825 Jahren wird erstmals ein gemeinsames Schützenfest der 4 Kernstadtvereine (Nördlicher Schützenbund, Lippstädter Schützenverein, Schützenverein Lippstadt-Lipperbruch und der Südliche Schützenbund) veranstaltet. Der Ausrichter des 1.Kernstadtschützenfest ist der Südliche Schützenbund.

15.10.2010 Offizierssitzung:

Die Vorstandswahlen am Freitag den 15.10.2010 sind wie folgt ausgefallen:

Ralf Schulte wurde in seinem Amt als Major und 2.Vorsitzende Bestätigt und wiedergewählt.
Rendant und Nachfolger von Günter Rupperz wurde Bernd Frenser.
Geschäftsführer und Nachfolger von Heinz Klegraf wurde Jörg Casties.
Schriftführer und Nachfolger von Detlef Eickermann wurde Dirk Walter.

Weiter wurden folgende Beförderungen bekannt gegeben:

Oberstabsarzt Dr. Matthias Hillebrand wurde vom Hauptmann in den Rang eines Majors befördert.
Franz Werner Fröse wurde vom Rang eines Oberleutnants in den Rang eines Hauptmanns befördert.

Im Stab bestätigt wurde Oberleutnant und Medienoffizier Magnus Untiedt.
16.03.2011

Generalversammlung

Heinz Klegraf wird zum Ehrenmajor auf Lebenszeit ernannt

 

02.04.2011

Modernisierung der Damen-Toilettenanlage

 

06.04.2011

Ehrenmajor Anton Wetter verstirbt

 

28.05.2011

1. Familienfest des Südlichen Schützenbundes

 

03.06.2011

1. Seniorenausflug des Südlichen Schützenbundes

Museum für Natur und Technik in Hagen

 

02.03.2012

Übernahme Vorsitz des Stadtschützenringes

 

10.03.2012

Generalversammlung

Wolfgang Casties wird zum Ehrenmajor auf Lebenszeit ernannt.

 

14.04.2012

Ausrichtung des Frühlingsballes des Stadtschützenrings

 

08.06.2012

2. Seniorenausflug zum VW Werk in Baunatal,

mit anschl. Schifffahrt über den Edersee

 

12.08.2012

Teilnahme zum 175 jährigen Bestehens des Cappeler Schützenvereins

 

Schützenhalle: Beginn Einbau von Brandschutzklappen

 

16.09.2012

Kreisschützenfest in Störmede

 

22.09.2012

Modernisierung Schützenhalle

Einbau eines isolierten Rolltores in der Ostwand

und Beginn der Restaurierung der Südwand

 

19.10.2012

Offizierssitzung

Oberst Wolfgang Kemmerling und Rendant Hauptmann Bernd Frenser werden in ihren Ämtern bestätigt

 

22.02.2013

Übergabe des Vorsitz Stadtschützenring an den Nördlichen Schützenbund

 

07.06.2013

3. Seniorenausflug zum Schokoladen Museum in Köln, mit historischer Stadtführung durch Köln

 

30.06.2013

3. Familienfest des Südlichen Schützenbundes

 

21.09.2013

Offiziersausflug zur Wewelsburg mit Besichtigung

Und anschließendem gemütlichen Beisammensein

 

17.12.2013 Ehrenoberstabsarzt Dr. Gerd Lonauer verstirbt nach langer Krankheit

 

08.03.2014

Generalversammlung

Herbert Hölscher wird zu Ehrenmajor auf Lebenszeit ernannt, sein Nachfolger

Im Amt des Hallenmajors wird Major Peter Struwe

 

11.03.2014

Außerordentliche Beiratssitzung

Beschluss zur energetischen Sanierung unserer Beleuchtungsanlagen

 

13.06.2014

4. Seniorenausflug; Phantasiereise durch die Stadt Hameln, mit Schifffahrt auf der Weser

 

29.06.2014

4. Familienfest des Südlichen Schützenbundes

 

30.09.2014

Ehrenoberst und Ritter zum Hl. Sebastian Heinz Wittmers verstirbt.

Er hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg zum 7. Europaschützenfest in Lippstadt

 

17.10.2014

Offizierssitzung:

Major Ralf Schulte, Jörg Casties und Dirk Walter werden in ihren Ämtern bestätigt.

 

2015

Modernisierung Schützenhalle

Fortsetzung der Renovierungsmaßnahmen der Nordwand

 

24.05.2015

150 jähriges Jubiläum des Schützenvereins Friedhardskirchen

 

12.06.2015

5. Seniorenausflug; Erlebnisfahrt auf dem Dümmersee

mit anschließender Planwagenfahrt um das Dorf Brockum

 

28.06.2016

5. Familienfest des Südlichen Schützenbundes

 

12./13.2016

Förderverein richtet den 2. Kindertrödelmarkt „Kinderkram“ aus

 

09.04.2016

Bundesversammlung des Sauerländer Schützenbundes

Der Südliche Schützenbund ist Ausrichter

 

24.04.2016

Ehrenhauptmann Josef Herberhold verstirbt

 

17.06.2016

6. Seniorenausflugzum Unesco-Weltkulturerbe Schloß Corvey bei Höxter,

mit anschließendem Spaziergang an der Weser in Bad Karlshafen

 

03.09.2016

6. Familienfest

Der Förderverein übergibt eine Spende an den Kindergarten „Blauland“

17.09.2016

Bundesschützenfest in Bad Westernkotten

 

08.10.2016

8. Lippstädter Oktoberfest

 

28.10.2016

Offiziersversammlung

Oberst Wolfgang Kemmerling und Rendant Major Bernd Frenser werden

In ihren Ämtern bestätigt

Die Versammlung beschließt das Projekt „ Wir in 2022“

 

5./6.11.2016

Förderverein richten den 3. Kindertrödelmarkt aus

Der Kindergarten „Krümelhausen“ backt Waffeln.

 


 
   
   
   
   
   
 

 

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