Die Geschichte der Jungschützen


V. l. n. r. : Königsadjutant Kai Ruppertz, Jungschützenkönig 2005 Christoph Pilsner

Auch der Spaß durfte nicht zu kurz kommen. Im Frühjahr 1999 wurde dann für alle Jungschützen, die im Vorjahr eingetreten waren, die Musterung eingeführt. Hier mussten die neuen Schützen, jeweils in kleinen Gruppen zusammengefasst, einige Aufgabe möglichst erfolgreich und innerhalb eines festgesteckten Zeitlimits lösen. So wurde auch zu diesem Zeitpunkt beschlossen, dass die Jungschützen am Schützenfestmontag Rosen schießen, die sie der Königin und den Hofdamen überreichen. Auch wird an dem Beschluss, den Thron bei Abwesenheit des Königspaares und des Hofstaates zu besetzen und zu beschützen, festgehalten. Anstelle einer Kompanieblume wählten die Jungschützen für sich als Sinnbild einen Kaktus - und schon bald lautete ihr Motto: „Er sticht und sticht und sticht“. Hiermit wollen die Jungschützen zum Ausdruck bringen, dass sie eigene Standpunkte und Ideen entwickeln und sich für die Umsetzung einsetzen. Innerhalb der Jungschützenabteilung werden über das Jahr verschiedene Aktivitäten wie Kegeln, Besichtigungen und die Teilnahme an Veranstaltungen anderer Vereine angeboten. Auch als Servicepersonal bei Festlichkeiten stellen sich die Jungschützen gern zur Verfügung.

Eine Anstecknadel, eine Krawattennadel mit dem Emblem des Südlichen Schützenbundes, sowie ein Jungschützensticker werden von der Jungschützenabteilung zum Verkauf angeboten. Zur Würdigung von Verdiensten der Jungschützen wurde ein eigener Orden geschaffen. Er zeigt im Innenfeld den Kaktus.

 

 

Orden der Jungschützenabteilung für Verdienste um das Jungschützenwesen

Die Teilnehmer beim Jungschützenvogelschießen im Jahr 2004

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